FRIESOYTHE FRIESOYTHE/STT/SZE - Unter ganz unterschiedlichen Voraussetzungen gehen die Handballer der HSG Friesoythe und des BV Garrel das Landesliga-Derby am heutigen Sonnabend (17 Uhr, Großer Kamp) an. Während die Gastgeber unbedingt gewinnen müssen, um sich die Chance auf den Klassenerhalt zu bewahren, sehen die bereits als Absteiger feststehenden Garreler das Spiel als Chance, sich noch einmal zu beweisen. Im Hinspiel hatte das schon einmal geklappt. Damals trennten sich beide Teams unentschieden (27:27).

„Ich gehe davon aus, dass die Halle ,Am Großen Kamp’ voll sein wird, und dass uns dort ein heißer Tanz bevorsteht“, warnt BVG-Coach Heiner Grotjan seine Spieler. „Für Friesoythe ist ein Sieg in diesem Spiel Pflicht. Schließlich will die HSG ja noch die Abstiegsränge verlassen.“ Grotjan hat allerdings nicht nur eine Warnung für seine Spieler parat: „Die Friesoyther sollten nicht den Fehler begehen, dass Spiel bereits als gewonnen abzuhaken. Wir wollen, obgleich bereits abgestiegen, eine ordentliche Leistung abliefern.“

Die Gäste werden mit dem kompletten Kader nach Friesoythe fahren. Geplant ist, dass Thomas Grotjan und – zum ersten Mal in dieser Saison – Holger Landwehr für den BVG auflaufen.

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Friesoythes Trainer Günter Witte plagen unterdessen Personalprobleme. Jörg Albers – Antreiber und torgefährlicher Routinier – wird definitiv wegen Leistenproblemen nicht auflaufen. Dazu gesellt sich noch der beruflich verhinderte Daniel Stemmer. Hinter dem Mitwirken von Johannes Grumbd steht noch ein Fragezeichen. „Bei Johannes ist eine alte Knieverletzung wieder aufgebrochen. Ich weiß noch nicht, ob er heute spielen kann“, bangt HSG-Coach Günter Witte um einen Einsatz Grumbds.

Die prekäre Tabellenkonstellation lässt für Witte nur einen Schluss zu. „In der jetzigen Situation müssen wir dieses Spiel gewinnen. Ist doch ganz klar.“ Er weiß aber auch, dass die Garreler mit vollem Elan in das Derby gehen. „Ich mache mir nichts vor. Garrel wird diese Partie ebenso gewinnen wollen. Das wird eine ganz enge Kiste.“

Bereits im Hinspiel entpuppte sich das Prestige-Duell als eine ausgeglichene Partie. Am Ende stand es 27:27. „Gegen Garrel sind die Begegnungen immer hart umkämpft. Das war auch im Hinspiel so“, sagt Witte und mahnt sein Team, nicht kopflos zu agieren. „Wir müssen geduldig spielen und dürfen nicht sofort alles auf eine Karte setzen.“

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