HARKEBRüGGE Es bewegt sich etwas beim SV Harkebrügge. Und damit ist nicht nur der Bau des neuen Sportlerheims gemeint. Auch die seit dem Sommer 2005 kränkelnde Fußballabteilung blüht wieder auf.

Rückblende: Vor zwei Jahren stieg der SV Harkebrügge wegen Spielermangels freiwillig in die 3. Kreisklasse ab. Bittere Momente für einen Club, der vor knapp zwanzig Jahren schon einmal in der Bezirksklasse spielte. In der Gegenwart blickt der „kleine HSV“ aber wieder rosigen Zeiten entgegen. Eine treibende Kraft beim Neuaufbau ist Werner Schulte. „Er hat einiges auf die Beine gestellt. Dabei ist er gar nicht im Vorstand. Man könnte fast sagen, dass er so eine Art Manager ist. Außerdem hatte er die Idee, die ehemaligen Harkebrügger Jungs wieder zurückzuholen“, erzählt HSV-Spielertrainer Torsten Thomann.

Auch Thomann fiel in das Raster Schultes. „Eigentlich wollte ich ja noch ein Jahr beim SV Altenoythe bleiben“, sagt er. Aber dann kam die Anfrage der Harkebrügger, und Thomann konnte nicht widerstehen.

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Es blieb aber nicht nur bei seiner Zusage. Nach und nach zeigten mehrere Routiniers Interesse, wieder für Harkebrügge aufzulaufen. Unter anderem gaben Hochkaräter wie Rainer Dullweber (ehemals SV Altenoythe) und Andreas Mödden (BV Cloppenburg/SV Altenoythe) nach einjähriger Pause ihre Spielerpässe ab. Sie spielen in Thomanns Planungen eine wichtige Rolle. „Sie sind für mich die Zugpferde in der Mannschaft. Sie können ihre höherklassige Erfahrung auf die jungen Spieler übertragen.“

Mittlerweile beträgt der Kader für die erste und zweite Mannschaft 36 Spieler. „16 Spieler sollen davon der Ersten angehören und zwanzig in der Reserve spielen.“, sagt Thomann. Kurios: Beide Herrenmannschaften spielen in derselben Klasse. Thomann sieht das relativ gelassen. „Das werden interessante Vergleiche. Aber soweit sind wir noch nicht.“

Denn zuvor stehen dem langjährigen Altenoyther Defensivspezialisten ohnehin stressige Tage ins Haus. Am Freitag bat er seine Mannschaft zum Trainingsauftakt. Doch nicht nur Thomann wird demnächst ins Schwitzen geraten, sondern auch seine Schützlinge. Für ein Team der 3. Kreisklasse wird der Trainingsaufwand hoch sein. „Wir werden in der Vorbereitung dreimal pro Woche trainieren. Während der Spielzeit reduzieren wir die Termine auf zwei Einheiten.“

Aber auch wenn es jetzt schon um die Konditionsarbeit geht, hat er die Transferaktivitäten noch nicht abgeschlossen. „Für den Offensivbereich suchen wir noch Spieler. Vor allem Stürmer fehlen uns noch.“

Trotz allem: Für Thomann zählt nur die Meisterschaft. „Es soll nicht arrogant klingen, aber der Aufstieg ist Pflicht. Langfristig peilen wir sogar die I. Kreisklasse an.“ Worte, die im Umfeld des SV Harkebrügge gut ankommen. „Es ist eine richtige Euphorie entstanden. Jeder will wissen wann es los geht. Ich habe das Gefühl, dass sich alle sehr freuen, dass wir in Harkebrügge mit dem Fußball wieder vorankommen.“

Symbolisch für den Neuanfang im Verein steht auch der Bau des Sportlerheims. In gerade einmal drei Monaten stampften unzählige Helfer das neue Harkebrügger Schmuckstück aus dem Boden. Jetzt stehen die Fußballer in der Pflicht und sollen mit Erfolgen nachlegen.

Kompletter Umbruch mit vielen Routiniers

Der SV Harkebrügge rüstet auf. Vierzehn neue Spieler heuerten beim HSV an. Unter den Neuzugängen befinden sich viele routinierte Fußballer.

Reaktiviert wurden Rainer Dullweber und Andreas Mödden. Zudem wird Keeper Bernd Oldenburg (vom SV Gehlenberg) die Elf verstärken.

Ebenfalls zu den neuen Gesichtern gehört Thomas Claaßen. Er spielte jahrelang bei BW Ramsloh. Zu den Verstärkungen zählen auch Sven Jelken, Werner Schulte, Andre Dieter Röben, Christof Löhmann, Andreas Jelken, Bernd Wessels, Maik Müller, Daniel Timmer und Carsten Menenga.

Beim Neuaufbau helfen zudem Christoph Grave, Thorben Werner, Dennis Memering, Nils Kaucap, Markus Wernke, Thorsten Kamps, Gerold Janßen, Stephan Wienken, Bernd Focken, Frank Voss und Matthias Wienken.

Den Kader komplettieren Thorsten Claaßen, H. Eilers, Andreas Meiners, T. Feierabend, C. Hempen, Simon Raststädt, Christian Albers, Jörg Schrandt, Anton Rinas, Thomas Kollhoff, Sascha Rehme und Philipp Claassen.

Spielertrainer Torsten Thomann trägt die Verantwortung aber nicht ganz allein. Er wird von Co-Trainer Arnold Sassen und Fußball-Obmann Thomas Sassen unterstützt.

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