CLOPPENBURG 6:2 gewonnen. Das hört sich richtig gut an. Doch die Darbietungen der Oberliga-Fußballer des BV Cloppenburg am Sonntag beim am Ende lockeren Dreier gegen den Neunten SV Bavenstedt gehören einer akribischen Kritik unterzogen (siehe Bericht auf Seite 17).

„Der Sieg war für uns eminent wichtig“, rückte Cloppenburgs Trainer Jörg-Uwe Klütz die drei Punkte in den Vordergrund. Auf acht Zähler wuchs der Vorsprung seines nunmehr als Vierter daherkommenden Teams auf den ersten Relegationsplatz an. Erkannt hatte der 41-Jährige aber natürlich auch, dass seine Spieler in Sachen Defensivarbeit derzeit einige Sonderschichten nötig haben. Die Viererkette um Kapitän Christian Willen ließ sich mehrfach übertölpeln.

Auch spieltechnisch gab’s einiges zu bemängeln. Nach gutem Beginn war zu wenig Bewegung drin. Zu oft wurde Schlussmann Thomas Wegmann als Anspielstation genutzt, die Angriffszüge waren streckenweise zu statisch.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den Corona-Update-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Taktisch hatten sich Klütz und sein Assistent Mario Neumann gegen die drittschlechteste Abwehr der Liga zu einem System mit „Doppelsechser“ durchgerungen. Dennis Yilmaz sollte an der Seite von Kristian Westerveld abräumen und für Impulse nach vorne sorgen. Stattdessen wurden Florian Greve mehr Offensivfreiheiten zugestanden. Dio Ipsilos musste für Yilmaz weichen.

Der Ex-Bochumer hatte aber einen grottenschlechten Tag erwischt. Er agierte schläfrig und fahrig. Seine Auswechslung nach 66 Minuten war überfällig. Immerhin avancierte Greve zum besten Mann auf dem Platz. Er war an fast allen gefährlichen BVC-Aktionen beteiligt. Traumhaft war sein wichtiges 3:2, als er die Kugel nach einem Lupfer von Westerveld volley neben den Pfosten hämmerte und seine Farben damit auf die Siegerstraße führte (57.).

Derweil zeigte Cloppenburgs Mannschaftsarzt Dr. Ulrich Krehmeier eine noble Geste. In der 25. Minute rasselte Gästefänger Oliver Zwillus mit seinem TeamkollegenKevin Becker zusammen. Beide blieben liegen. Doch Selbst vom Schiedsrichter-Assistenten ließen sich Krehmeier und der ihm folgende BVC-Betreuer Thomas Nieland nicht abhalten, Willus zu behandeln. Der hatte Pech und musste trotzdem raus.

Weiter geht’s für die Cloppenburger am Sonntag. Dann geht die Reise zum abgeschlagenen und noch immer sieglosen Aufsteiger VfL Bückeburg. Klar, dass die eigenen Anhänger den nächsten Dreier und eine Annäherung an die Spitze – die Topsteams TSV Havelse und VfB Oldenburg treffen im direkten Duell aufeinander – wittern. Klütz wäre aber nicht Klütz, würde er es nicht anders sehen. „Das wird das schwerste Spiel.“

Doppeltorschütze Florian Greve macht den Unterschied

BV Cloppenburg - SV Bavenstedt 6:2 (2:1).

BV Cloppenburg: Wegmann (3,5) - Willen (4,0), Huisman de Jong (4,5), Conrad (4,5), Zimmermann (4,5) - Westerveld (4,0), Yilmaz (6,0, 66. Ipsilos) – Greve (2,5) - Kosenkow (3,5, 75. Römer), Krohne (2,0), Zeqo (3,0, 75. Terzic).

Tore: 0:1 Pütsch (14.), 1:1 Greve (23.), 2:1 Westerveld (38.), 2:2 Hoffmann (48.), 3:2 Greve (57.), 4:2 Zeqo (69.), 5:2 Willen (73.), 6:2 Terzic (85.).

Chancen: 10:4.

Ecken: 6:4.

Fazit: Der BVC überzeugte nur ansatzweise. Ein stärkerer Gegner hätte die Defensivschnitzer brutal bestraft.

Spieler des Spiels: Florian Greve – der BVC-Antreiber machte nicht nur wegen seiner beiden Treffer den Unterschied aus.

Schiedsrichter: Johannes Mayer-Lindenberg – Note 4,0, mitunter arrogant.

6:2 gewonnen. Das hört sich richtig gut an. Doch die Darbietungen der Oberliga-Fußballer des BV Cloppenburg am Sonntag beim am Ende lockeren Dreier gegen den Neunten SV Bavenstedt gehören einer akribischen Kritik unterzogen (siehe Bericht auf Seite 17).

„Der Sieg war für uns eminent wichtig“, rückte Cloppenburgs Trainer Jörg-Uwe Klütz die drei Punkte in den Vordergrund. Auf acht Zähler wuchs der Vorsprung seines nunmehr als Vierter daherkommenden Teams auf den ersten Relegationsplatz an. Erkannt hatte der 41-Jährige aber natürlich auch, dass seine Spieler in Sachen Defensivarbeit derzeit einige Sonderschichten nötig haben. Die Viererkette um Kapitän Christian Willen ließ sich mehrfach übertölpeln.

Auch spieltechnisch gab’s einiges zu bemängeln. Nach gutem Beginn war zu wenig Bewegung drin. Zu oft wurde Schlussmann Thomas Wegmann als Anspielstation genutzt, die Angriffszüge waren streckenweise zu statisch.

Taktisch hatten sich Klütz und sein Assistent Mario Neumann gegen die drittschlechteste Abwehr der Liga zu einem System mit „Doppelsechser“ durchgerungen. Dennis Yilmaz sollte an der Seite von Kristian Westerveld abräumen und für Impulse nach vorne sorgen. Stattdessen wurden Florian Greve mehr Offensivfreiheiten zugestanden. Dio Ipsilos musste für Yilmaz weichen.

Der Ex-Bochumer hatte aber einen grottenschlechten Tag erwischt. Er agierte schläfrig und fahrig. Seine Auswechslung nach 66 Minuten war überfällig. Immerhin avancierte Greve zum besten Mann auf dem Platz. Er war an fast allen gefährlichen BVC-Aktionen beteiligt. Traumhaft war sein wichtiges 3:2, als er die Kugel nach einem Lupfer von Westerveld volley neben den Pfosten hämmerte und seine Farben damit auf die Siegerstraße führte (57.).

Derweil zeigte Cloppenburgs Mannschaftsarzt Dr. Ulrich Krehmeier eine noble Geste. In der 25. Minute rasselte Gästefänger Oliver Zwillus mit seinem TeamkollegenKevin Becker zusammen. Beide blieben liegen. Doch Selbst vom Schiedsrichter-Assistenten ließen sich Krehmeier und der ihm folgende BVC-Betreuer Thomas Nieland nicht abhalten, Willus zu behandeln. Der hatte Pech und musste trotzdem raus.

Weiter geht’s für die Cloppenburger am Sonntag. Dann geht die Reise zum abgeschlagenen und noch immer sieglosen Aufsteiger VfL Bückeburg. Klar, dass die eigenen Anhänger den nächsten Dreier und eine Annäherung an die Spitze – die Topsteams TSV Havelse und VfB Oldenburg treffen im direkten Duell aufeinander – wittern. Klütz wäre aber nicht Klütz, würde er es nicht anders sehen. „Das wird das schwerste Spiel.“

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.