GARREL Marion Janssen fällt mit einer gebrochenen Hand bis zu acht Wochen aus. Doro Meyer steht nicht mehr zur Verfügung.

Von Steffen Szepanski GARREL - Angeschlagen, aber optimistisch gehen die Handballerinnen des BV Garrel in ihr Regionalliga-Heimspiel gegen Werder Bremen (heute, 19.30 Uhr, Sporthalle Schulzentrum Garrel). Marion Janssen wird dem Team wegen einer gebrochenen Hand sechs bis acht Wochen fehlen, und Doro Meyer steht dem BVG wegen ihres Praxissemesters nicht mehr zur Verfügung. Mit der Rückkehrerin Bianca Köpke und einem Einsatz Hillu Espelages wollen die Garrelerinnen ihre gute Heimbilanz (ein Sieg, ein Remis) dennoch weiter verbessern.

„Das ist das Spiel der Vorwochen-Enttäuschten“, beschreibt Trainer Andreas Espelage die Ausgangsposition beider Teams. Nach der klaren Niederlage Garrels in Hastedt und der deutlichen Bremer Pleite in Misburg sind beide Teams auf Wiedergutmachung aus. „Wobei Werder ganz andere Ansprüche hat als wir – was den Gegner nicht ungefährlicher macht.“ Tatsächlich werden die Bremer mit Platz neun und 3:5 Punkten zurzeit bei weitem nicht dem eigenen Anspruchsdenken (Platz eins bis fünf) gerecht. „Aber wir haben ja schon bewiesen, wie Heimstark wir sind“, ist Espelage zuversichtlich. „Zu Beginn haben wir trotz einiger Ausfälle in eigener Halle überzeugt.“

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Dass seine Frau Hillu mal wieder die Trainerbank verlassen und einspringen muss, war zwar so nicht geplant, ist aber wohl unumgänglich. Und dass Bianca Köpke sich zu einem Comeback hat überreden lassen, freut den Coach ungemein. „Sie ist nicht nur eine starke Kreisspielerin, sondern auch eine verdammt gute Abwehrspielerin.“ Außerdem, verrät Espelage, sei der BVG an einer weiteren Spielerin dran, die das Team verstärken könnte.

Espelage hat die Bremer in der Saison bisher zweimal beobachtet (gegen Oyten und Großenheidorn). „Die Bremer haben eine gute Mischung aus jungen und routinierten Spielerinnen. Und Trainerin Marina Basanova kann aus dem Vollen schöpfen. Im Kader stehen nicht weniger als 21 Spielerinnen.“

Zu den Leistungsträgerinnen gehören nach Espelages Einschätzung Torhüterin Fee Klemmt und Kreisläuferin Catharine Schmidt. Aber ob die beiden ihr Potenzial abrufen können. . . „In dieser Saison scheint nichts vorhersehbar zu sein“, sagt der Garreler Coach. „Da gewinnt Rosengarten bei Halle Neustadt nur mit einem Tor Vorsprung, obwohl die Gastgeberinnen noch nicht einmal in Bestbesetzung antreten konnten, und dann schlägt Woltmershausen Misburg – in dieser Liga ist einiges möglich“ – etwa der Sieg eines Aufsteigers gegen einen Mitfavoriten auf den Titel. „Ja“, sagt Andreas Espelage, „im Grunde wären wir jetzt mal dran, einen der Großen zu schlagen.“

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