KREIS CLOPPENBURG Nur Siege zählen: Die Bezirksliga-Fußballer Blau-Weiß Ramslohs benötigen am Sonntag im Heimspiel gegen den SV Holdorf einen Sieg, um im Titelrennen mit dem TuS Emstekerfeld im Vorteil zu bleiben. Die Mannschaft von Trainer Uli Borchers empfängt den TV Dinklage, der zuletzt gegen den SV Altenoythe 0:3 verlor. Die Hohefelder erwarten Blau Weiß Langförden. Stadtrivale Hansa Friesoythe tritt bei RW Visbek an. Alle Partien beginnen am Sonntag um 15 Uhr.

RW Visbek - Hansa Friesoythe. Die Friesoyther sind in einer starken Verfassung. Das Team von Trainer Uwe Villwock kassierte in den letzten zwölf Spielen nur eine Niederlage. Villwock weiß, warum es nach holpriger Hinrunde bergauf geht. „Wir treten entschlossener auf. Außerdem überzeugen wir auch kämpferisch.“ Auch der letzte Auftritt seiner Elf, das Heimspiel gegen den TuS Emstekerfeld (0:0), hat ihm gut gefallen. „Wir haben konzentriert gespielt und zum zweiten Mal in Folge kein Gegentor bekommen.“ Vor dem Duell in Visbek plagen Villwock Probleme in der Abwehr.

Mit Bernd Lüttel (Zerrung) und Christian Timmen (Oberschenkelverletzung) drohen zwei Stammkräfte auszufallen. „Ich hoffe, dass die beiden ihre Verletzungen bis Sonntag auskuriert haben. Ansonsten muss ich die Abwehr umstellen“, sagt Villwock. Auch Visbeks Trainer Andreas Marischen muss seine Mannschaft umkrempeln. Die Spieler Sven Neemann und Hendrik Fangmann sitzen eine Rotsperre ab.

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TuS Emstekerfeld - TV Dinklage. In der Vorrunde stürmte der TuS, als gäbe es kein Morgen mehr. Mit Kurzpassspiel und Tempofußball kletterte die Borchers-Elf bis an die Tabellenspitze. Träume von der Bezirksoberliga reiften. Nun aber ist der Wurm drin. Der TuS, der in der Winterpause noch personell nachgelegt hat, agiert zaghaft, spielerisch dürftig und droht Platz eins zu verlieren. Zuletzt erkämpfte sich Emstekerfeld ein 0:0 in Friesoythe. „Das war eine gute Reaktion auf die dürftigen Vorstellungen der letzten Wochen“, meint TuS-Kapitän Torsten Kliefoth. Dass die momentane Durststrecke sich negativ auf die mannschaftliche Geschlossenheit auswirkt, bestreitet der Kapitän. „Die Stimmung ist gut, und die Moral ist intakt.“ Kliefoth hebt die Bedeutung des Dinklage-Spiels hervor. „Wir sind Spitzenreiter und haben weiter die Riesenchance aufzusteigen. Gegen Dinklage ist ein Heimsieg Pflicht.“

SV Altenoythe - BW Langförden. An die Gäste hat Altenoythes Trainer Stefan Lang keine guten Erinnerungen. „Wir haben uns gegen Langförden in der Vergangenheit immer schwer getan. Vor allem auswärts haben wir meistens den Kürzeren gezogen.“ Im Fall einer erneuten Niederlage gegen das Schlusslicht droht der SVA im Abstiegsmorast zu versinken. „Es klingt abgedroschen, aber wir stehen unter Druck. Mit einem Sieg haben wir die Möglichkeit, den Vorsprung auf die Abstiegszone auf acht Punkte auszubauen. Das muss unser Ziel sein“, sagt Lang.

BW Ramsloh – SV Holdorf. An den 3:1-Sieg im Hinspiel denkt Ramslohs Trainer Georg Schultejans gerne zurück: „Das Spiel haben wir souverän gewonnen. Außerdem hat damals unsere Erfolgsserie begonnen.“ Und die soll am Sonntag fortgesetzt werden. Im Gegensatz zum 1:1 zuletzt beim BV Essen kann Schultejans auf Augustin Renz, Björn Scholz und Tobias Knoll zurückgreifen. Selbst ohne ihre Offensiv-Asse habe die Mannschaft gegen Essen Moral bewiesen. „Dass wir den Ausgleich noch in der letzten Minute kassiert haben, war einfach nur Pech“, sagt er.

Allerdings hat Schultejans, der am Sonntag einzig auf Hendrik Plaggenborg verzichten muss, von Unentschieden die Nase voll: „Die bringen uns nicht weiter, wenn wir aufsteigen wollen. Jetzt muss eine Serie von Dreiern kommen“, fordert er.

Derweil ist Holdorfs Saison von einem ständigen Auf und Ab geprägt. „Zuletzt waren die Holdorfer aber auf dem aufsteigenden Ast“, meint Schultejans. Am vergangenen Wochenende knöpfte die Elf von Trainer Paul Jaschke SW Osterfeine einen Punkt ab. Die Partie endete 0:0. Deshalb erwartet Schultejans am Sonntag eine umkämpfte Begegnung: „Gegen uns sind die anderen Mannschaften ohnehin sehr motiviert. Außerdem kennt Paul Jaschke uns genau. Deshalb müssen wir dagegenhalten.“

Unabhängig vom Ausgang der Saison laufen die Planungen bei Blau Weiß Ramsloh für die kommende Saison: Patrick Zierott, Kai Pankow, Björn Scholz und Tobias Knoll werden bleiben. Zudem wird Nachwuchsspieler Kevin Binner (derzeit Hansa Friesoythe) das Team verstärken.

Wolfgang Grave Lokalsport / Redaktion Nordenham
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