GARREL Vor zukunftsweisender Partie von Vergangenheit eingeholt: Die Oberliga-Handballerinnen des BV Garrel müssen sich vor dem wichtigen Heimspiel gegen Tabellenführer HSG Wilhelmshaven (Sonnabend, 17.30 Uhr) nicht groß motivieren. Zu gut können sie sich noch an das Duell mit der HSG im April erinnern. Vor gut einem halben Jahr waren sie in eigener Halle als Tabellenführer und – nach 14 Spielen ohne Niederlage in Serie – turmhoher Favorit auf einen Abstiegskandidaten getroffen. Der dann völlig überraschend 33:30 gewonnen hatte. „Das hat weh getan“, erinnert sich Ines Langkabel, BVG-Co-Trainerin und Rückraumspielerin. „Das schreit nach Revanche.“ Zumal die Garrelerinnen die Punkte brauchen. Schließlich sind sie bis auf Platz sieben abgerutscht und nicht mehr – wie seit Jahren gewohnt – die Nummer eins im Kreis. Der SV Höltinghausen ist in der Tabelle an Garrel vorbeigezogen. Allerdings hat der SVH, der am Sonnabend (18 Uhr) zu Hause auf Schlusslicht HSG Nordhorn trifft, ein Spiel mehr absolviert.

BV Garrel - HSG Wilhelmshaven. „Natürlich guckt man da, wenn der SV Höltinghausen plötzlich vor einem steht, obwohl man ihn am Anfang der Saison förmlich aus der Halle gefegt hat“, sagt Langkabel. „Aber das kann nur weiterer Ansporn für uns sein.“

Dabei ist das Team von Trainerin Birgit Deeben, das vor zwei Wochen gegen die als Spitzenreiter angereisten Sportfreunde aus Vechta (28:28) überzeugt hatte, auch so schon wild entschlossen. „Wir wollen die Rechnung aus der letzten Saison begleichen“, sagt Langkabel vor dem Duell mit dem Spitzenreiter, der zwei Spiele mehr absolviert und nur einen Minuspunkt weniger als der BVG auf dem Konto hat.

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Und die Chancen der Garrelerinnen stehen gar nicht mal schlecht. Schließlich können sie fast komplett zu dem Spiel in der Halle des Schulzentrums Garrel antreten. Nur Madlen Biller (beruflich verhindert) wird nicht an der St.-Johannes-Straße auflaufen können. Anna Anuszewska war zwar zwei Wochen krank, wird aber wohl ebenso wie Kim von Aschwege nach überstandenem Bänderriss einsatzbereit sein.

Auf Wilhelmshavener Seite dürfte erneut viel von Vanessa Stoll abhängen. „Sie ist Dreh- und Angel-Punkt des HSG-Spiels“, sagt Langkabel. „Außerdem hat Wilhelmshaven eine gute Torhüterin.“ Allerdings muss die sich wohl darauf einstellen, dass die Garrelerinnen an diesem Sonnabend noch härter werfen als sonst. . .

SV Höltinghausen - HSG Nordhorn. Eigentlich dürfte da ja nichts schiefgehen: Die Gastgeberinnen haben zuletzt richtig gut gespielt und sind an diesem Sonnabend (fast) – Lena Walters Einsatz ist wegen Oberschenkelproblemen gefährdet – komplett einsatzbereit. Und das im Duell mit dem Schlusslicht, das nur eine von zehn Partien gewonnen hat.

Dennoch ist Trainer Torsten Landwehr vorsichtig. Er warnt: „Ins Spiel gegen Stade II sind wir auch als klarer Favorit gegangen – und dann haben wir so gerade mit einem Tor Vorsprung gewonnen. Nordhorn steht mit dem Rücken zur Wand und hat folglich nichts zu verschenken.“ Sollte sein Team allerdings so gut spielen wie vor einer Woche beim TuS Komet-Arsten (28:24), werde es auch gewinnen.

Steffen Szepanski Lokalsport / Redaktion Münsterland
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