Garrel Einschränkungen des Alltages, geschlossene Läden und Restaurants sowie Sportler, die weder trainieren noch spielen dürfen – die Corona-Pandemie hat unseren Alltag weiter voll im Griff, wie die neueste Verlängerung des Lockdowns zeigt. Doch wie gehen die Vereine mit der aktuellen Situation um, und was ist seit Pandemiebeginn anders? Gemeinsam mit dem Vorstand der Handballabteilung des BV Garrel werfen wir einen Blick hinter die Kulissen.

Kommunikation

Neben der Koordination des internen Betriebes gehört die Kommunikation mit Kommune und Verbänden zu den Aufgaben der Abteilungsleitung. Hier lobt Franz-Josef Kettmann vor allem die Gespräche mit dem Landkreis Cloppenburg und der Gemeinde Garrel. „Die Kommunikation, besonders mit Bürgermeister Thomas Höffmann, ist gut. Wir schätzen uns glücklich, dass die sportlichen Belange zwar nicht immer berücksichtigt, aber verstanden werden“, so Kettmann.

Wesentlich gehemmter läuft die Kommunikation zwischen den Verbänden und dem Verein.„Was auf kommunaler Ebene meist schnell entschieden wird, lässt auf Verbandsebene warten. Die Verbände tun sich sehr schwer und versuchen, einen normalen Ablauf durchzuziehen“, sagt Teammanager Jonas Kettmann.

Er lobt auf der anderen Seite aber auch die intensive Kommunikation zwischen den Verbänden und dem BVG. „Dennoch merkt man die Unsicherheit und die Bürokratie im HVN und DHB.“

„Wir planen intern schon für die Spielzeit 2021/2022 und gehen nicht davon aus, dass der Spielbetrieb in dieser Saison wieder richtig aufgenommen werden kann“, sagt Abteilungsleiter Norbert Bruns.

zwangspause

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Der BV Garrel ist, wie zahlreiche weitere Vereine, in einer Zwangspause und man rechnet beim BVG auch erst im Sommer wieder mit einer Aufnahme des Spielbetriebs. Die aktuelle Situation sorgt für Sorgenfalten bei den Verantwortlichen. Verena Brinkmann und Renee Verschuren, beide Jugendwarte, denken dabei vor allem an die Basis und den Breitensport. „Die meisten Mannschaften hatten bisher noch kein einziges Punktspiel absolviert. Gerade im Jugendbereich ist das bitter, weil man befürchten müsse, dass die Spielerinnen und die Spieler mit dem Handball aufhören werden“, sagen beide unisono. Auch die Nachwuchsgewinnung bleibe auf der Strecke, denn adäquate Trainingsmöglichkeiten gibt es keine. Doch nicht nur sportlich ist der Lockdown ein Kraftakt.

einnahmequelle fehlt

Durch die Absage des Handballturniers im Sommer fehle dem Verein eine wichtige Einnahmequelle. „Die Turniereinnahmen machen etwa 20 Prozent des jährlichen Abteilungsbudgets aus“, gibt Spielwart Hendrik Burhorst Einblick in die Finanzen. Innerhalb des Vorstandes arbeiten unter anderem Thomas Grotjan (Stellvertretender Abteilungsleiter) und Ralf Kreuzer (Teammanagement Herren) emsig an Lösungen. „Wir versuchen, durch verstärkte Sponsorensuche und Finanzierungsalternativen den Verlust aufzufangen“, so Grotjan und Kreuzer unisono.

die treue halten

Gleichzeitig hofft man beim BV Garrel, dass möglichst viele Spieler, Mitglieder und auch die Sponsoren dem Verein die Treue halten. Denn trotz des Lockdowns ist man in den einzelnen Mannschaften nicht untätig.

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Das unterstreicht Johanne Fette, Spielerin der Ersten Damenmannschaft und die FSJlerin in der Abteilung: „In vielen Mannschaften wird, im Rahmen des Möglichen, trainiert. Einzeln oder per Videokonferenzen werden Einheiten absolviert. Wir schauen optimistisch nach vorne!“

Die Pandemie brachte auch eine Menge neuer Aufgaben mit. So kümmerte sich die Abteilungsleitung um die Erstellung und die Umsetzung der Hygienekonzepte und setzte neue Schwerpunkte in der Öffentlichkeitsarbeit.

sponsorenpflege

Der Förderverein für den Handballsport im BV Garrel e. V. unter Leitung von Franz-Josef Kettmann kümmert sich zudem verstärkt um die Sponsorenpflege.

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