GARREL Trainer Andreas Espelage warnt vor blindem Anrennen. Sein Team müsse gegen den Tabellensechsten aus dem Landkreis Oldenburg schnell und überlegt spielen.

Von Steffen Szepanski GARREL - Gegen manche Gegner fällt es schwer, optimistisch ins Spiel zu gehen: Beste Abwehr der Liga, ein Top-Rückraum mit der stärksten Torjägerin der vergangenen Saison – der Harpstedter TB gehört nicht gerade zu den Leichtgewichten der Handball-Regionalliga. Dennoch geht Andreas Espelage, Trainer des BV Garrel, durchaus hoffnungsvoll in das Heimspiel gegen das Topteam aus dem Landkreis Oldenburg (Sonnabend, 19.30 Uhr). „In dieser Liga hängt viel davon ab, ob einem ein Team liegt oder nicht. Und wir spielen gerne gegen Teams mit starkem Rückraum. Außerdem kann es doch sein, dass wir Harpstedt so gar nicht liegen. . .“

Dass Harpstedt einen starken Rückraum um die Torschützenkönigin der vergangenen Saison Mareike Zetzmann hat, ist tatsächlich unbestritten. Nur kommt noch hinzu, dass sich auch die Harpstedter Abwehr zurzeit in Bestform präsentiert. Kein Team der Liga hat so wenig Gegentore (233) bekommen wie der HTB. „Gegen diese Abwehr dürfen wir auf keinen Fall blind anrennen. Natürlich müssen wir immer wieder schnelle Bälle einstreuen, aber nur, wenn die Situation das zulässt“, sagt Espelage.

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Garrel muss Tempo machen, darf dabei aber nicht die Übersicht verlieren und hektisch agieren. Espelage ist optimistisch, dass das auch klappt. „Im Training hat das funktioniert. Wir müssen das jetzt nur noch im Spiel umsetzen.“ Und das wird schwer genug. Schließlich läuft es bei Harpstedt zurzeit sehr gut. 5:1 Punkte aus den vergangenen drei Spielen sprechen für den Harpstedter Leistungsanstieg nach einem Durchhänger zur Mitte der Vorrunde.

Garrel hat zwar zuletzt gegen Woltmershausen gewonnen, musste seitdem aber mehrere Hiobsbotschaften verkraften. Torhüterin Astrid Benoni hat sich genau zwei Jahre nach ihrem ersten Kreuzbandriss im Training die gleiche Verletzung erneut zugezogen – allerdings diesmal im anderen Knie. „Diese Saison wird sie wahrscheinlich nicht mehr zum Einsatz kommen“, vermutet Espelage. Am Sonnabend wird Julia Kühne neben Steffi Aumann als Torfrau dabei sein. Zum Spiel nach Magdeburg am 16. Dezember wird Ines Aumann (Espelage: „Ebenfalls eine sehr talentierte Torhüterin“) mitfahren.

Hinzu kommt, dass Nina Brucks Fingerverletzung erneut schlimmer geworden ist, und sie mindestens zwei Wochen ausfällt. Für sie ist Bianca Köpke gegen Harpstedt mit von der Partie.

Dennoch hoffen die Garrelerinnen, die Zuschauer gegen den HTB noch einmal verwöhnen zu können. Schließlich ist die morgige Begegnung das letzte Heimspiel in diesem Jahr. Nach der Partie in Magdeburg geht es am 6. oder 7. Januar im HVN-Pokal in Meppen weiter. Die niedersächsischen Regionalligisten steigen in Runde vier ein. Am 14. Januar geht es dann zu Union Halle-Neustadt II.

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