Garrel /Köln Sie haben sich erneut richtig gut verkauft und können sich doch nichts dafür kaufen. Wie schon zum Saisonauftakt haben die Handballerinnen des Drittliga-Aufsteigers BV Garrel am Samstag bei Vizemeister 1. FC Köln über weite Strecken sehr gut gespielt. Dennoch warten sie weiter auf die ersten Punkte. Nach einem kleinen Tief zu Beginn der zweiten Halbzeit mussten sie sich schließlich 23:27 geschlagen geben. „Mit der ersten Hälfte bin ich vollauf zufrieden“, sagte BVG-Trainerin Renee Verschuren, die erstmals selbst phasenweise mitgespielt hatte. „Aber es ärgert einen natürlich, wenn man weiß, dass mehr drin war.“

Die Gäste, die durchgehend mit Stefanie Jandt im Tor und von einer kleinen Unterbrechung abgesehen eine 6:0-Deckung spielten, hatten stark begonnen und sich über ein 2:2 (sechste Minute) und ein 6:6 (13. Minute) einen 10:8-Vorsprung (20. Minute) erkämpft. Doch der Gegner traf nun viermal in Folge und führte seinerseits mit zwei Toren Vorsprung (12:10, 27. Minute). Nun versuchte Trainerin Verschuren, ein Wegziehen des Favoriten mit eigenem Einsatz auf dem Platz zu verhindern. Und dies gelang: Verschuren selbst traf zum 11:12 – mehr Tore fielen vor der Pause nicht.

Allerdings lief es zu Beginn der zweiten Halbzeit schlecht. Einige Angriffe wurden erfolglos abgeschlossen, und der Favorit kam zu drei Treffern in Folge. „Da hatten wir ein kleines Tief, haben zum Beispiel zu schnell abgeschlossen“, sagte Verschuren. „Vielleicht macht sich die eine oder andere Spielerin unbewusst zu viel Druck, wenn sie merkt, dass wir was reißen können. Da sind uns dann technische Fehler unterlaufen.“

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Verschuren versuchte nun erneut, Ruhe ins Spiel ihrer Mannschaft zu bringen, indem sie den Ball auch mal hielt. „Es ging darum, diese Phase zu durchbrechen. Auch mal die Zeit runterlaufen zu lassen, um sich nicht gleich wieder ein Tor einzufangen.“

Und der BV Garrel blieb nun dran, kam aber nicht entscheidend heran. Der Vorsprung der Gastgeberinnen variierte zwischen drei und sechs Treffern. Am Ende betrug der Abstand vier Tore, und der BVG hatte sich erneut für einen guten Auftritt nicht belohnen können.

„Leonie Schulte hat viel Druck gemacht und das Team mitgezogen“, lobte Verschuren. „Ich habe dagegen nicht gerade mein bestes Spiel gemacht.“

Nun steht schon wieder eine längere Pause an. Erst am 20. Oktober (16 Uhr) geht es zu Hause gegen den TV Aldekerk weiter. „Erst ein Spiel, dann eine lange Pause, dann zwei Spiele in wenigen Tagen und dann wieder eine lange Pause. Also, ideal ist das nicht. Der Spielplan ist schon blöd aufgestellt“, sagte Verschuren.

BVG: Jandt, Aumann, Thoben-Göken - Noack, Fragge (3/2), Verschuren (2), Rühling (1), Faske (2), Baumann (4), Mattke (1), Fette (1), Osterthun (3), Schulte (4), Weiland (2).

Steffen Szepanski Lokalsport / Redaktion Münsterland
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