Garrel Zweites Spiel im Handballjahr 2020 und das zweite Heimspiel für die Spielerinnen des Oberligisten BV Garrel an diesem Samstag (17.15 Uhr, Halle St.-Johannes-Straße). Nach dem überzeugenden und souveränen 33:21-Erfolg über den Tabellensechsten MTV Tostedt sollte das Duell gegen den Tabellenvorletzten VfL Horneburg eher einer Pflichtaufgabe nahe kommen.

„Wir stehen weiterhin an der Tabellenspitze, die wir erfolgreich verteidigen wollen und sind natürlich Favorit“, sagt Trainerin Renee Verschuren. Dennoch dürfe der Gast nicht unterschätzt werden, wie die Erfahrungen aus dem Hinspiel gezeigt hätten, wie Verschuren betont. Denn der 37:31-Erfolg in Horneburg wurde vor allem in den Endphasen der beiden Halbzeiten deutlich gemacht, als der kampfstarke Gegner nachließ.

Wir müssen weiter daran arbeiten, in den Zweikämpfen konsequenter zu werden“, verlangt Verschuren hier mehr Druck und Durchsetzungsvermögen. Denn nicht immer können die Spielerinnen des Spitzenreiters sich auf ihr zweifelsohne starkes Konterspiel verlassen, müssen auch gegen eine starke Abwehr im Positionsspiel gute Lösungen gefunden werden.

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Die Gäste verloren zuletzt ihr Heimspiel trotz zehn Siebenmeter, von denen acht verwandelt wurden, gegen den TV Dinklage mit 26:30 (10:13), hielten 25 Minuten gut mit, ehe der Tabellenfünften beim Neuling mit fünf Toren bis zur 40. Minute den entscheidenden Vorsprung herausholte. Beste Torschützin beim VfL war auch dort Veronika Zoller, die im Schnitt auf acht Tore pro Spiel kommt, während es beim BVG Melanie Fragge auf zehn Treffer pro Spiel schafft.

Bis auf Isabel Gerken, die am Sonntag von einer Klassenfahrt zurück kommt, ist die Mannschaft komplett. Mit dabei nach ihrer langwierigen Verletzung ist Torhüterin Stefanie Jandt, die gegen Tostedt schon auf der Bank saß, aber noch nicht zum Einsatz kam – vielleicht gegen den VfL? Offen lässt Verschuren auch noch die Frage, wer aus dem Oberligakader einen Tag später ab 16.15 Uhr im Heimspiel die BVG-Reserve verstärken wird, die Verschuren in Vertretung für Lena Marks im Duell gegen den Wilhelmshaven SSV II coachen wird.

Jürgen Schultjan Lokalsport / Redaktion Münsterland
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