Garrel Zweites Heimspiel in der Dritten Liga für die Handballerinnen des Neulings BV Garrel: Nach dem 28:30 gegen Borussia Dortmunds Bundesligareserve fiel die Niederlage gegen die Zweitvertretung des Bundesligisten HSG Blomberg-Lippe II mit 24:30 (8:14) deutlicher aus.

„Es waren zu viele Fehler im Angriff, die gnadenlos bestraft wurden. Außerdem haben wir die Torhüterin der HSG richtig warm geschossen“, sagte Trainerin Renee Verschuren. Insgesamt 23 Fehlwürfe waren zu viel gegen ein Team um die Erstligaspielerinnen Munia Smits (9/4), Schwester der Nationalspielerin Xenia Smits, und Nele Franz (7). Um sie gruppierten sich nahezu ausnahmslos Spielerinnen, die in der A-Jugend-Bundesliga spielen. „Ich bin stolz auf meine Mannschaft, sie hat vor allem mit ihrer offensiven Abwehrarbeit dem BV Garrel viele Probleme bereitet“, sagte HSG-Trainer Björn Piontek.

Kämpferisch überzeugte Garrel erneut, das immerhin den zweiten Abschnitt mit 16:16 ausgeglichen gestaltete. Auch die erste Viertelstunde entwickelte sich zu einem Duell auf Augenhöhe bis zum 5:5. Doch schon da wurde deutlich, dass die mit einer 5:1-Deckung agierenden Gäste allmählich Übergewicht bekamen, Ballverluste provozierten und vor allem Garrel kaum Möglichkeiten aus dem Rückraum erlaubte. So hatte Sarah Weiland gleich mit ihren ersten drei Aktionen keinen Erfolg, schoss die starke Torhüterin Louisa Rabeneick regelrecht warm. Verschuren gab weiland danach einige Minuten Pause, doch Weiland wieder kam, entwickelte sei großes Pech. Einen Siebenmeter setzte sie beim Stand von 8:10 an Pfosten (27.), zwei weitere Schüsse kratzen ebenfalls nur das Aluminium des Tores, während sich die HSG in den letzten drei Minuten auf 14:8 absetzte. Zu wenig Gefahr aus dem Rückraum, von den Halbpositionen wurde zu wenig eingelaufen beziehungsweise hinterlaufen, und die zunächst gute Abwehr zeigte immer mehr Lücken, so lautet das Fazit nach 30 Minuten.

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Verschuren wollte mit dem Torwartwechsel, Steffi Aumann kam für die durchaus starke Stefanie Jandt, doch nun lief bei Garrel in der Deckung gut zehn Minuten rein gar nichts. 21:10 führte der Gast, der mit nahezu jedem Versuch traf. Jandt wechselte wieder ins Tor, und die Abwehr Garrels stellte auf eine 5:1-Formation um. Damit stoppte der Gastgeber die HSG-Torflut einigermaßen und bewies obendrein Moral. Da nun auch Weiland immer besser die Lücken zu Treffern nutzte, verkürzte Garrel den Abstand und hielt die Niederlage so in Grenzen.

BVG: Jandt, St. Aumann - Noack (1), Lötgering, Rühling (4), Faske (1), Baumann (3), Mattke, Osterthun, Schulte (4/1), Weiland (6), Fragge (3/2), Fette (1), Meyer (1).

An diesem Samstag um 19.30 Uhr geht es im ersten Auswärtsspiel zum 1. FC Köln. Lena Lötgering (fünf Wochen USA-Aufenthalt) und Charlotte Meyer (Zahnoperation) werden fehlen.

Jürgen Schultjan Lokalsport / Redaktion Münsterland
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