Garrel Auch im vierten Punktspiel, davon dem dritten Spiel vor eigenem Publikum, hat es für den Handball-Drittligisten BV Garrel nicht zum ersten Punktgewinn gereicht. Gegen den neuen Tabellenzweiten TV Aldekerk gab es eine 24:28 (12:10)-Niederlage, die ähnlich ärgerlich war wie schon zuletzt vor 14 Tagen die beim Vizemeister 1. FC Köln.

„Wir müssen besser die Nerven behalten und aufpassen, wenn wir zwei, drei Tore in Rückstand geraten, nicht unser Konzept zu verlassen. Denn dann will jeder das Ruder schnell herumreißen, und wir verlieren so die Übersicht. Das wird in dieser Liga meist hart bestraft“, sagte Trainerin Renee Verschuren.

Sie spielte von Beginn an, in Hälfte eins nur in der Deckung für Kreisläuferin Charlotte Meyer. Zwar lief es zu Beginn im Angriff bei den Gastgeberinnen schleppend, dafür agierte die Deckung um eine exzellente Stefanie Jandt im Tor sehr aufmerksam und verhinderte so, dass Aldekerk deutlicher als auf 4:2 (12.) wegziehen konnte.

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Danach gelang es Garrel immer besser, die Außenbahnen frei zu spielen, so dass Lisa Noack auf der rechten und Lena Faske auf der linken Seite schnell zum 4:4 ausgleichen konnten. Vor allem Noack mit zwei Tempogegenstößen und Merle Osterthun sorgten dafür, dass Garrel sich auf 10:7 absetzte (26.), dabei eine Überzahl klug genutzt wurde. Pech für Sarah Weiland, die von Aldekerk besonders intensiv bearbeit wurde, als ihr Siebenmeterwurf an den Pfosten klatschte, sie am Ende ohne Treffer blieb. So wurde es nichts mit einem Vier-Tore-Vorsprung, aber zumindest mit einer 12:10-Führung ging Garrel in die Pause.

Danach änderte Garrel seine Taktik, denn Verschuren spielte nun auch im Angriff durch, dafür teilten sich Weiland und Meyer die Aufgaben in Abwehr und Angriff. Bis zum 16:13 (36.) lief es, ehe Verschuren eine sehr diskutable Zeitstrafe erhielt.

Überhaupt schien der Neuling bei den Unparteiischen Ann-Kathrin Stache und Hanna Wegmann aus Dortmund einen Negativbonus zu besitzen, denn das Händchen zum Zeichen des Zeitspiels ging doch im Vergleich zum Gast häufig früher in der Höhe.

Die Überzahl nutzte Aldekerk, glich zum 16:16 (40.) aus und erhöhte nach 42 Minuten auf 18:16. Vor allem die Stärke vom Siebmeterpunkt aus – Angelina Huppers verwandelte alle sechs – und das Durchsetzungsvermögen im Eins-gegen-eins vor allem von Svenja Rottwinkel (sechs Tore) waren hauptverantwortlich dafür, dass die Gäste nur noch beim 22:21 (50.) um den Sieg zittern mussten, um aber schnell auf 25:21 entscheidend wegziehen zu können (55.).

„Wir haben ein gutes Spiel gesehen. Und ich bin mir sicher, dass Garrel noch seine Punkte holen wird. Wir haben in der ersten Halbzeit zu viele technische Fehler gemacht. Das wurde nach der Pause erheblich besser, zumal wir mit mehr Tempo gespielt haben“, sagte Gästetrainerin Dagmara Kowalska.

BV Garrel: Jandt, Aumann, Thoben-Göken - Noack (5), Fragge (4/2), Verschuren (2), Rühling, Faske (5), Mattke, Fette (1), Osterthun (3), Schulte (1), Meyer (3), Weiland.

Jürgen Schultjan Lokalsport / Redaktion Münsterland
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