Garrel Der BV Garrel kann stolz auf seinen Handball-Nachwuchs sein. Immerhin schaffte es die weibliche Jugend B, bis ins Achtelfinale um die Deutsche Meisterschaft zu kommen, schied allerdings wie übrigens auch der Nachbar VfL Oldenburg (mit 48:49-Toren gegen die TS St. Tönis) aus. Zu Hause gab es gegen den Buxtehuder SV eine 23:43-Niederlage.

Doch die Tatsache, dass der BVG ausscheidet, stand bereits nach dem Hinspiel beim Bundesliga-Nachwuchs aus Buxtehude (13:35-Niederlage) fest, der dank seiner Handball-Schule über ein enormes Potenzial und drei Nationspielerinnen verfügt und nun im Viertelfinale versuchen wird, sich gegen den TuS Metzingen ins Halbfinale zu werfen.

„Wir wollten zu Beginn besser dagegenhalten als im Hinspiel, als wir erst nach 17 Minuten zum 1:10 erstmals getroffen hatten. Außerdem wollten wir mit weniger als zwanzig Toren Differenz verlieren“, sagte Trainer Peter Wendeln. Er wird weiterhin die weibliche Jugend B trainieren, dazu in der neuen Saison mit Johanne Fette eine neue Co-Trainerin bekommen, weil der Vorgänger Steffen Frerichs die weibliche Jugend C übernehmen wird mit Melanie Fragge als Co-Trainerin an seiner Seite.

Das erste Ziel erreichten die Gastgeberinnen vor 200 Zuschauern, die dem Duell einen stimmungsvollen Rahmen gaben. Sie jubelten und freuten sich, als Garrel mit 1:0 und mit 2:1 führte und zumindest in den ersten zehn Minuten den Gästen richtig Arbeit bereitete.

So sah sich Gästetrainer Dirk Leun gezwungen, nach zehn Minuten eine Auszeit zu nehmen, wechselte die Torhüterin aus und verlangte vor allem von seiner Abwehr mehr Stabilität. Bis zum 7:7 gelang dies Buxtehude nicht, ehe sich allmählich die läuferischen und spielerischen Vorteile der Gäste immer mehr durchsetzten. „Gegen die nun sehr starke 6:0-Abwehr wurde es für uns immer schwieriger, zum Erfolg zu kommen, und mit großer Wurfgewalt fand Buxtehude allmählich mehr Lücken in unserer Deckung“, sagte Wendeln.

So führte der klare Favorit zur Pause mit 25:11. Aber die Gastgeberinnen kämpften unverdrossen weiter um ihr zweites Ziel, wobei es für Isabel Gerken und Lina Tiedeken der letzte Auftritt bei der Jugend B war, weil sie altersgemäß in der kommenden Saison nur noch in der A-Jugend spielen dürfen.

Der BVG konnte nach der Pause mit 12:18 ein besseres Resultat erreichen, allerdings fehlte zum zweiten großen Ziel dieses Duells genau ein Tor beim 23:43. „Macht nichts, die Spielerinnen haben sich sehr gut verkauft, zumal wir auch unsere C-Jugendlichen zum Einsatz kommen lassen wollten“, sagte Wendeln, der jetzt eine Woche Trainingspause ansetzt, um danach mit seiner Mannschaft als Trainingspartner für die weibliche Jugend A dienen zu können. Denn diese A-Jugend hat noch ein großes Ziel vor Augen: die Qualifikation für die Bundesliga.

BVG: Clara Fette - Maylin Aumann, Dina Reinold, Sophie Solomachin, Isabel Gerken, Julia Schwarte, Lotta Stolle, Lina Tiedeken, Jette Rolfes, Lea Eichner, Carolin Hegger, Lina Moorkamp.

Jürgen Schultjan Lokalsport / Redaktion Münsterland
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