Garrel Das wird ein hartes Stück Arbeit: Der BV Garrel, Tabellenletzter in der Dritten Liga West der Frauen, spielt am Samstag in eigener Halle gegen den Spitzenreiter HSV Solingen-Gräfrath (Anwurf: 17 Uhr). Auf den ersten Blick sicherlich ein ungleiches Duell. Aber die Garrelerinnen sollten auch nicht unterschätzt werden. Sie sind zwar im Tabellenkeller, doch ihr Publikum ist jetzt schon spitzenmäßig. In der Zuschauertabelle der Liga sind die Garreler nach fünf absolvierten Heimspielen Erster. Bisher kamen 1380 Zuschauer zu den Partien ins „BVG-Wohnzimmer.“ Das macht einen Schnitt von 276 Zuschauern pro Spiel.

Nun hoffen die Garrelerinnen, dass der Heimvorteil sie gegen den HSV beflügeln wird. Wobei das Garreler Lager nach der Bekanntgabe der schweren Verletzung Sarah Weilands (Kreuzbandriss) in eine Art Schockzustand versetzt wurde. „Eine bittere Diagnose“, sagt Garrels Co-Trainer Jonas Kettmann. Weiland werde an diesem Freitagmorgen operiert. „Wir drücken ihr ganz fest die Daumen, dass die Operation erfolgreich verlaufen wird“, so Kettmann. Ob durch die Weiland-Verletzung nun personell nachgelegt wird, ließ Kettmann offen: „Wir halten Augen und Ohren offen.“

Abgesehen vom Ausfall Weilands werde der Kader ähnlich aussehen wie in der vergangenen Woche. Allerdings wird Charlotte Meyer wieder dabei sein. Zudem rückt Lara Meyer von den A-Junioren ins Aufgebot für das Heimspiel. Bei den A-Junioren spielt sie im Rückraum. „Bei uns ist Lara eher auf Linksaußen eingeplant“, sagt Kettmann.

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Den HSV Solingen-Gräfrath beobachtete Kettmann bei dessen Gastspiel in Oldenburg. Er habe eine starke Mannschaft gesehen, die allerdings nicht unschlagbar sei. „Es ist zwar ein alter Hut. Aber die Liga hat bisher gezeigt, dass sie sehr ausgeglichen ist“, meint Kettmann. Eine der treibenden Kräfte bei der Mannschaft aus der Klingenstadt ist Top-Torjägerin Vanessa Brand. Die talentierte Rückraumspielerin stellt jede Abwehr der Liga vor eine große Herausforderung. Die Bekanntgabe ihres Wechsels zur Saison 18/19 von Borussia Dortmund II zum HSV Solingen-Gräfrath ist seinerzeit in der Handballszene als ein echter Coup bezeichnet worden.

Starke Toptorjägerin hin, starke Toptorjägerin her. So oder so müssen die Garrelerinnen alles auf die „Platte“ bringen, was das eigene Repertoire hergibt. „Wir müssen einfach, so gut es eben geht, dagegengehalten“, sagt Kettmann. Zudem setzen die Garrelerinnen auf die Außenseiter-Rolle. Der Druck liegt bei den Gästen. „Wir haben nichts zu verlieren und werden Gas geben“, zeigt sich der Garreler Co-Trainer kämpferisch. Die Zuschauer dürfen sich indes nicht nur auf ein kerniges Spiel freuen, sondern auch auf eine vorweihnachtliche Atmosphäre. „Wir bauen eine Art Weihnachtsmarkt auf. Es werden zum Beispiel Glühwein und selbst gebackene Waffeln angeboten“, so Kettmann.

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