Garrel /Cloppenburg Sie waren zum Punktspiel-Start einfach mal voll durchgestartet: Mit 30:20 siegten die Oberliga-Handballerinnen des BV Garrel Anfang September in der ersten Meisterschaftspartie der aktuellen Saison bei Mitfavorit HSG Wilhelmshaven. „Das war zusammen mit dem Werder-Spiel unsere beste Saisonleistung“, schwärmt Jonas Kettmann, Trainer des Spitzenreiters, noch immer von der Begegnung mit klarem Ausgang. Allerdings dürfte die Klatsche für Revanchegelüste im HSG-Team gesorgt haben, das an diesem Samstag (17.15 Uhr) zu Gast in Garrel ist. Und die Tatsache, dass die viertplatzierten Wilhelmshavenerinnen durch einen Sieg mit dem Tabellenführer nach Punkten gleichziehen können, dürfte sie zusätzlich motivieren.

Derweil will Ligakonkurrent TV Cloppenburg am Sonntag ab 17 Uhr beim ATSV Habenhausen für eine Überraschung sorgen. Die Bremerinnen stehen zwar nur drei Tabellenränge über dem elftplatzierten Team des Trainers Theo Niehaus, aber sie haben mehr als doppelt so viele Punkte wie der TVC gesammelt und das Hinspiel relativ deutlich gewonnen (35:29).

BV Garrel - HSG Wilhelmshaven. Beim BV Garrel läuft es zurzeit richtig gut. Nicht nur fünf Erfolge in Folge hinterlassen den Eindruck, dass der Spitzenreiter auf einer Erfolgswelle reitet. So kann Jonas Kettmann berichten, dass die Zusammenarbeit mit seinem neuen Unterstützer, dem ehemaligen Zweitliga-Torwart Heiko Osterthun, sehr gut angelaufen ist. Zudem ist die Personallage gut: „Ich gehe davon aus, dass wir Samstag vollzählig sind“, freut sich Kettmann.

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Aber auch wenn’s gut läuft, werden Spiele gegen die HSG nicht zum Selbstläufer. „Sie hat einen starken Rückraum“, warnt Kettmann. „Selina Diesing, die im Hinspiel fehlte, ist zurück. Und Katharina Reiz hat schon mehr als 100 Tore geworfen. Die beiden müssen wir in den Griff bekommen.“

ATSV Habenhausen - TV Cloppenburg. „Das Heimspiel haben wir unter ganz anderen personellen Voraussetzungen bestritten“, will Niehaus die Niederlage im vom Verletzungspech geprägten September nicht zu hoch hängen. Apropos hängen: Hängengelassen hat sich der TVC auch zuletzt in Garrel nicht. Noch nicht einmal als es deutlich wurde. „Wir haben immer weitergekämpft. Das macht mir Mut“, sagt Niehaus, dem im Abschlusstraining Torhüterin Leonie Remme (dickes Knie) fehlte. „Habenhausen spielt flexibel in der Abwehr und körperbetont. Da müssen wir gegenhalten.“

Steffen Szepanski Lokalsport / Redaktion Münsterland
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