Garrel /Bassum Als B-Jugendspieler Melanie Fragge in Bedrängnis den Ball auf Lisa Noack passen konnte, und die beste Schützin des Spiel danach das 28:26 (57.) markierte, war der Spitzenreiter BV Garrel durch. Mit 30:27 (17:15) entledigte sich der Favorit der unangenehmen Aufgabe bei der HSG Phoenix, die als Absteiger so gut wie feststeht.

„Es war das von mir erwartete schwere Spiel für uns“, atmete Trainer Jonas Kettmann tief durch und freute sich, nur noch einen Sieg aus den restlichen drei Spielen zu benötigen, um definitiv in die Dritte Liga aufzusteigen. Denn der einzige echte Konkurrent, die HSG Wilhelmshaven, verlor mit 29:32 bei Werder Bremen II und hat nun fünf Punkte Rückstand. Neuling und Tabellenzweiter SG SV Friedrichsfehn/TuS Petersfehn (drei Punkte zurück) hat nicht für die Dritte Liga gemeldet.

Für den kommenden Drittligisten aus Garrel lief es in der Sporthalle in Bassum eigentlich ganz gut, wenngleich angesichts des Backeverbotes möglichst viele Treffer aus Tempogegenstößen erzielt werden sollten, Garrel aber häufig in den aufwendigen Spielaufbau gezwungen wurde. Nach dem 0:1, einziger Rückstand in diesem Spiel, setzte sich Garrel schnell auf drei, vier Tore ab.

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Vor allem Lisa Noack und Joseffa Baumann trugen diesmal die Hauptlast als Torschützinnen, da Sarah Weiland komplett kurz gedeckt wurde und aus dem Rückraum diesmal erheblich weniger Gefahr ausging.

Aber es reichte auch so, um die 17:15-Pausenführung anschließend zu verteidigen, obwohl Torhüterin Stefanie Jandt vor der Pause, und auch Tomke Köther nach der Pause diesmal statt herausragend, „nur“ durchschnittlich hielten. Eng wurde es zwölf Minuten vor Schluss, als Inga Frenzel umknickte und ersetzt werden musste. Die HSG verkürzte auf 26:27 und deckte dabei neben Weiland nun auch noch Joseffa Baumann kurz. Die erforderlichen taktischen Umstellungen griffen nicht sofort, so dass die Gastgeberinnen, die ohne Trainer, der zum Saisonende die HSG verlässt, in diesem Spiel auskommen mussten, Morgenluft witterten. Doch eine Auszeit und der anschließend von Fragge vorbereitete und von Noack vollendete Treffer zum 28:26 machte alles klar, zumal Noack kurz danach auf 29:26 erhöhte (59.).

An diesem Samstag (16 Uhr) soll mit einem Sieg bei Werder Bremen II der Aufstieg perfekt gemacht werden.

BVG: Jandt, Köther, Reinke - Rühling (1), Noack (9), Frenzel (5), Fragge (1), Faske (2), Baumann (7), Mattke (2), Osterthun (1), Weiland (2/1).

Jürgen Schultjan Lokalsport / Redaktion Münsterland
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