CLOPPENBURG Die Handballer des Oberligisten TV Cloppenburg müssen noch ein einziges Mal 60 Minuten Gas geben. Sie müssen noch einmal alle Kräfte mobilisieren, alle Anweisungen ihres Interimstrainers Theo Niehaus befolgen und sich einfach quälen, quälen, quälen. Nach dem Abpfiff der heutigen Partie bei der HSG Wilhelmshaven (Anwurf: 16.30 Uhr) dürfen sie dann die Füße hochlegen – vier Wochen lang.

Und wer will es ihnen verdenken? Die nächste Oberligapartie gegen den TV Bissendorf-Holte steigt erst am 29. März. Zudem ist das Spiel gegen den Tabellendritten Wilhelmshaven für den TVC bereits die dritte Begegnung in Folge gegen eine Mannschaft aus dem oberen Tabellendrittel. Die erste verloren die Cloppenburger beim TV Neerstedt mit 30:33, in der zweiten deklassierten sie den Oldenburger TB in der Halle an der Schulstraße mit 39:29.

Der deutliche Sieg gegen den Oldenburger TB war für Oliver Galeotti zwar überraschend, aber auch vollkommen verdient. Gleichwohl sei Wilhelmshaven ein ganz anderes Kaliber, meint der Teammanager. Die HSG spiele mit hohem Tempo und habe im Rückraum mit Björn Schilke und Tim Kieselhorst zwei der besten Spieler der Oberliga. „Beide haben ein richtiges Pfund im Arm“, sagt Galeotti. Dreh- und Angelpunkt im Wilhelmshavener Angriffsspiel sei aber Kreisläufer Christian Kirschke, der auch in Wilhelmshavens Abwehr eine Schlüsselposition inne habe.

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Die Defensive ist Wilhelmshavens Prunkstück: Die HSG hat gerade einmal 498 Gegentore zugelassen. Allein 37 davon kassierte sie im Hinspiel, das der TVC mit 37:30 gewann. Damit sich Cloppenburgs Handballer erneut als Sieger das Harz von den Händen waschen können, nimmt Oliver Galeotti seine Rückraumschützen in die Pflicht. „Sie müssen einfach besser treffen und zielgerichteter spielen“, sagt er.

Ferner warnt er seine Spieler davor, die Angriffe überhastet abzuschließen: „Wir dürfen nicht zulassen, dass Wilhelmshaven ins Laufen kommt. Es wird schon schwer genug, den Rückraum der HSG auszuschalten.“

Trotz aller Wilhelmshavener Stärken: Ein Cloppenburger Sieg wäre alles andere als eine Überraschung: Schließlich zählt die Mannschaft des TV Cloppenburg – auch ohne die verletzten Bastian Bormann und Jan Philipp Steinbach – nominell zu den besten vier Teams der Liga.

Wolfgang Grave Lokalsport / Redaktion Nordenham
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