Cloppenburg Beim Blick zurück, immerhin war er lange als Fußball-Funktionär unterwegs, hat Werner Busse, Vorsitzender des NFV-Kreises Cloppenburg, viel zu erzählen. Dabei stellt er sich und seine Tätigkeit aber nicht in den Vordergrund wie es andere Funktionäre, gerade im internationalen Fußballgeschäft, sehr gerne tun. Die Rolle des Selbstdarstellers war nie seine Sache. Dass er einmal im Fußballsport landen würde, war auch nicht vorhersehbar. In seiner Familie stand schließlich eher der Pferdesport hoch im Kurs. „Mein Onkel war ein begeisterter Gespannfahrer“, erzählt Busse, dessen Eltern beide aus dem Nachbarkreis Vechta stammen.

Am 2. Januar 1971 übernahm Busse den Posten des Schriftführers beim SV Höltinghausen. Wie kam er denn nach Höltinghausen? „Ganz einfach, wir haben von 1967 bis 1972 in Halen gewohnt. Wir wohnten direkt am damaligen Sportplatz. Unser Logenplatz war die Küche, denn von dort hatten wir einen perfekten Blick auf die Spiele“, sagt Busse und lacht.

Busse spielte auch für den SV Höltinghausen. Anfang Januar 1969 zog er sich allerdings in der Partie gegen den BV Cloppenburg III einen Beinbruch zu. Danach beendete er seine Karriere. „An der Verletzung habe ich lange zu knabbern gehabt. Es dauerte eine Weile, bis ich wieder richtig fit war“, erinnert sich Busse, der bei seinem Heimatverein BV Varrelbusch das Fußballspielen erlernte.

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Die Funktionärslaufbahn habe er nie angestrebt, sagt Busse in einem langen Gespräch mit der NWZ . Dies habe sich einfach so ergeben. Ab 1974 nahm er auch auf Kreisebene ehrenamtliche Aufgaben wahr (siehe Kasten auf dieser Seite). Seitdem hat Busse viel erlebt. Traf etliche bekannte Persönlichkeiten.

Für die Mitglieder der NWZ -Sportredaktion ist er ein gefragter Gesprächspartner. Geht es um Aufstiege, Abstiege oder die berühmt, berüchtigte Generalabsage, weiß Busse immer einen Rat. Busse wirkte nie gehetzt in den Gesprächen, sondern nahm sich stets Zeit.

Busse hat stets den Kontakt zur Basis gehegt und gepflegt. Dies sei ihm sehr wichtig gewesen, betont Busse. Er hatte ein offenes Ohr für die Sorgen und Nöte der Clubs im Landkreis Cloppenburg. Zudem ist er für viele Vereinsvertreter ein wichtiger Ansprechpartner. Sie fragen um Rat, weil sie wissen, dass der ehemalige Spieler des BV Varrelbusch weiß, wie der Hase läuft. Mit dem 73-jährigen Altmeister geht eine Institution von Bord.

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