KREIS CLOPPENBURG Die in der Landesliga spielenden Nachwuchs-Handball-Mannschaften des Landkreises Cloppenburg sind mit guten Leistungen in die Saison 2009/2010 gestartet. Bis auf die Pleite der A-Jugend der HSG Friesoythe, die der JSG Wilhelmshaven in einem tollen Spiel 34:35 unterlag, gab es ausschließlich Erfolge.

Mädchen, B-Jugend, Landesliga: SV Höltinghausen - GW Mühlen 37:15 (18:6). Ungefährdeter Sieg für die Höltinghauserinnen: Mühlen war kein Prüfstein. Allerdings begann der SVH schwach. Erst nach einer frühen Auszeit lief es besser (6.). Höltinghausen überzeugte mit konsequentem Tempospiel und baute die Führung über 7:5 und 11:5 bis zur Pause auf 18:6 aus. Die Partie war damit schon entschieden.

Im zweiten Durchgang versuchten die Gäste, Schadensbegrenzung zu betreiben. Doch das gelang ihnen nicht. Sie liefen immer wieder in die Tempogegenstöße der Höltinghauserinnen, die letztlich einen Kantersieg feierten.

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SVH: Theresa Espelage, Mareike Rieger - Theresa Böckmann (13), Laura Mattke (9), Lena Walter (7), Jana Mattke (4), Anna-Lena Emke (3), Christine Schreider (1), Jana Fiswick, Stefanie Wienken.

C-Jugend, Landesliga: SV Höltinghausen - FC Schüttorf 09 30:20 (15:13). Die neu zusammengestellte Höltinghauser Mannschaft begann das erste Punktspiel nervös. Nach einer 2:0-Führung gerieten die Gastgeberinnen in Rückstand (3:5). Doch die Höltinghauserinnen stellten sich auf den körperlich starken Gegner ein und bekamen mehr Sicherheit. Sie glichen aus (8:8/10:10) und erkämpften sich die Führung zurück (13:10). Zur Pause führten sie 15:13.

Nach dem Wechsel machten die Höltinghauserinnen Dampf. Sie zeigten, dass sie das Spiel unbedingt gewinnen wollten und gingen mit 19:14 in Front. Die Abwehr machte den groß gewachsenen Gästen das Leben schwer. Die Folge: Der SVH war nach Tempogegenstößen erfolgreich. Im Angriff waren die schnellen und wendigen Gastgeberinnen oftmals nur mit Fouls zu stoppen. So siegte Höltinghausen noch mit einem Zehn-Tore-Vorsprung.

SVH: Ina Büssing, Anne Grote - Theresa Böckmann (10), Elisa Fangmann (8), Sarah Walter (5), Pauline Grabowicz (4), Nele Lüske (2), Jana Fredeweß (1), Ann-Kathrin Berlin, Ann-Katrin Felstermann, Anna-Lena Ferneding, Sarah Ebendt, Aline Fiswick, Lena Menke.

Jungen, A-Jugend: Landesliga: HSG Friesoythe - JSG Wilhelmshaven 34:35 (20:18). Friesoythes Jungs machten vor der Partie große Augen: Mit auf der Wilhelmshavener Bank saß niemand anderes als Klaus-Dieter Petersen, der ehemalige Nationalspieler und derzeitige Trainer des Wilhelmshavener HV. Zudem wurde die Partie nur von einem Schiedsrichter gepfiffen – und nicht von einem Gespann.

Die HSG legte los wie die Feuerwehr und ging 4:1 in Front. Doch die körperlich überlegenen Wilhelmshavener schlugen zurück (5:5). Die Zuschauer sahen einen offenen Schlagabtausch. Zum Teil begünstigt durch „unglückliche Schiedsrichterentscheidungen“ (HSG-Coach Günter Witte) zog die HSG auf 15:10 davon. Wilhelmshaven kämpfte sich bis zur Pause aber wieder heran (20:18 für Friesoythe).

Die HSG erwischte auch in der zweiten Hälfte den besseren Start (27:22). Doch die körperliche Überlegenheit und die lange Bank der Wilhelmshavener zahlte sich allmählich aus. Die JSG kämpfte sich Tor um Tor heran (33:33). In der Schlussphase fehlte den Friesoythern dann auch das Glück. So siegte der große Favorit letztlich noch mit einem Tor Vorsprung. An der tollen Friesoyther Leistung änderte die knappe Pleite aber nichts.

HSG: Patrick Fründt, Tim Lüthje - Jan-Hendrik Hardenberg, Jonas Alberding (15/3), Philipp Seifert (4), Andrej Kunz (3), Steffen Witte (10), Jochen Wiesner, Alex Schuez, Dennis Renje (1), Kai Sommer, Hannes Paul (1).

Jungen, B-Jugend, Landesliga: HSG Friesoythe - TV Dinklage 39:20 (17:10). Zu Beginn spielte die HSG nervös, machte einfache Fehler und vergab gute Chancen (3:3). Doch dann spielten die Friesoyther wie aus einem Guss. Sie zogen dem TVD mit einer offensiven Abwehr und zielstrebigem Tempospiel den Zahn. Über ein 9:3 erarbeiteten sie sich bis zur Pause eine 17:10-Führung.

Nach dem Seitenwechsel spielten die Gastgeber wie aufgedreht. Beim Stand von 23:11 war die Partie entschieden. Coach Günter Witte wechselte kräftig durch, ohne dass der Spielfluss darunter litt. Das Zusammenspiel zwischen den Kreisspielern Florian Pest und Jens Rauer und dem Rückraum mit Steffen Witte, Kai Sommer und Andrej Kunz funktionierte hervorragend, so dass den Friesoythern noch mehrere sehenswerte Treffer gelangen.

HSG: Marvin Rolfes und Björn Sprock - Hannes Paul (2), Tim Fröhlich (1), Jacky Khew (2), Steffen Witte (7), Jens Rauer (3) Andrej Kunz (14/7), Florian Pest (7), Kai Sommer (2), Evgenij Knaus (1).

Wolfgang Grave Lokalsport / Redaktion Nordenham

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