Friesoythe /Osnabrück Handball-Landesligist HSG Friesoythe musste mit kleinem Aufgebot anreisen, so fiel Torwart Philip Fründt kurzfristig verletzt aus, mussten Gerrit Binder privat und Sven Mulle beruflich bedingt absagen. Aber beim 28:27 (13:14)-Auswärtserfolg bot der Gast beim letztjährigen Landesligavierten aus Osnabrück eine kämpferisch und vor allem auch taktisch clevere Leistung.

So funktionierte die offensive Abwehr beim Gast und führte mit 10:6 (16.), ehe Osnabrück nach einer Auszeit Torjäger Nils Albers kurz deckte. „So eine Situation ist für uns nicht neu, aber es sorgte doch zunächst bei uns für Unruhe, verzettelten sich meine Spieler bei ihren Aktionen“, sagte Trainer Günter Witte. So glich der Hausherr nicht nur schnell zum 11:11 aus (24.), er zog nach der Pause bis auf 17:14 (36.) davon.

Doch Friesoythe kämpfte vorbildlich, taktische Maßnahmen, wie Jonas Alberding in den Rückraum zu beordern und über lange Phasen mit zwei Kreisläufern zu agieren, fruchteten. Der Gast machte aus dem 19:21 (44.) eine 23:21-Führung (50.). Die Hektik wuchs an, kassierte Friesoythe Zeitstrafen und stand beim 25:25 (56.) für fast eine Minute in doppelter Unterzahl auf dem Feld. Doch dann wurde der beste Torschütze des Tages, Mathis Witte, endgültig zum Sieggaranten und markierte die letzten drei Treffer in Folge zum verdienten 28:27-Auswärtserfolg.

HSG: Fröhlich - Willmann (6), M. Witte (10/3), Albers (4), Kuhn (1), St. Wilhelm, Deeken (2), Alberding (1), Chr. Wilhelm (4), Sawizki.

Jürgen Schultjan
Lokalsport
Redaktion Münsterland

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