+++ Eilmeldung +++
Aktualisiert vor 19 Minuten.

Neue Bundesregierung
Karl Lauterbach soll Gesundheitsminister werden - Verteidigung geht an Lambrecht

KREIS CLOPPENBURG Die in der Weser-Ems-Liga spielenden Handballer der HSG Friesoythe sind am Wochenende an einer großen Überraschung vorbei geschrammt. Im Heimspiel gegen Tabellenführer TV Bohmte in der Böseler Sport- und Mehrzweckhalle erkämpften sie sich immerhin ein 28:28 (13:15). Der Reserve des TV Cloppenburg gelang dagegen endlich mal wieder ein überzeugender Sieg. Sie bezwang den SSC Dodesheide mit 40:30 (20:14).

In der Frauen-Landesliga machten die Handballerinnen des SV Höltinghausen den nächsten großen Schritt Richtung Titelgewinn. Sie gewannen beim TuS Lemförde 25:18. Weil Höltinghausens ärgster Verfolger, die SG Neuenhaus/Uelsen, auswärts eine überraschend deutliche 20:32-Niederlage hinnehmen musste, hat der SVH nun fünf Punkte Vorsprung vor Platz zwei. Sollte sie die kommenden Spiele gegen Falke Steinfeld und den TV Cloppenburg gewinnen, wäre die Mannschaft von Trainer Torsten Landwehr vorzeitig Meister.

Frauen, Landesliga: TuS Lemförde 25:18 (14:4). Höltinghausens Co-Trainer Wolfgang Roßberg, der den privat verhinderten Landwehr vertrat, war begeistert. „Die Leistung in der ersten Halbzeit war mit das Beste, was wir in dieser Saison geboten haben.“ Dank einer starken Abwehr, einer noch besseren Torhüterin Jasmin Felske und der wieder einmal überragenden Martina Hilgenberg führte der Titelanwärter zur Pause mit 14:4. „Wir hätten sogar noch fünf Tore mehr werfen können“, sagte Roßberg. „Aber wenn man schnell spielt, macht man auch Fehler.“

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den Corona-Update-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Auch im zweiten Durchgang trumpften die Gäste auf. Allerdings leisteten sie sich nach acht Minuten einen kleinen Durchhänger. „In dieser Phase haben wir zu früh abgeschlossen“, sagte Roßberg. Lemförde konnte sich bis auf 13:18 herankämpfen. Roßberg nahm eine Auszeit. „Ich habe der Mannschaft dann nur gesagt, dass sie ihre Angriffe vernünftig vortragen soll.“

Höltinghausens Spielerinnen beherzigten die Worte des Co-Trainers – und wie. Wenig später führten sie mit 25:14, das Spiel war entschieden. „Das war eine geschlossene Mannschaftsleistung“, sagte Roßberg.

SV Höltinghausen: Meyer, Felske - Kalvelage, Tatjana Hofmann (3), Klein, Vossmann (2), Hilgenberg (14), Reershemius, Böckmann, Grafe (1), Eugenia Hofmann (5).

Männer, Weser-Ems-Liga: TV Cloppenburg II - SSC Dodesheide 40:30 (20:14). Endlich einmal wieder nutzte Cloppenburgs Reserve ihr Potenzial, endlich einmal wieder gewann sie deutlich, und endlich einmal wieder war Spielertrainer Frank Heinen rundum zufrieden. „Das war ein richtig gutes Spiel. So stelle ich mir Handball vor.“ Hinten habe Michael Debbeler als einziger Torwart einen guten Job gemacht und Ralf Breher Abwehrchef Johannes Abeln würdig vertreten. Vorne habe seine Mannschaft den Ball laufen lassen und ihre Chancen genutzt. „Das war der entscheidende Unterschied zu den letzten Spielen.“

Sascha Westendorf präsentiert sich sogar in Galaform. Er warf neun Tore. „Und das, obwohl er von einer Grippe geschwächt war“, sagte Heinen. Bemerkenswert: Alle Cloppenburger Feldspieler trugen sich in die Torschützenliste ein. „Das war eine runde Sache“, sagte Heinen. „Fürs Spitzenspiel am Samstag in Bohmte sind wir auf alle Fälle gerüstet.“

TVC II: Debbeler - Wolkow (5), Vaske (5), Breher (1), Heinen (6), Otten (2), Gerhards (2), Lammers (3), Schröder (3), Lake (3), Pister (1), Westendorf (9).

HSG Friesoythe - TV Bohmte 28:28 (13:15). Noch am Sonntag rätselte Friesoythes Trainer Markus Gabler, wie er das Remis bewerten sollte. „Bohmte war wohl die stärkste Mannschaft, gegen die wir in dieser Saison gespielt haben, und letztlich ist das Remis gerecht. Aber wir haben kurz vor Schluss geführt.“ Und so kam er dann doch noch zu dem Schluss, dass man den Sieg verschenkt habe.

Seine Mannschaft hatte einen holprigen Start erwischt (1:3, 4:8, 7:12), sich aber im Verlauf der ersten Halbzeit ins Spiel gekämpft (13:15). Die Anfangsphase der zweiten Halbzeit war ausgeglichen. Gut eine Viertelstunde vor Schluss übernahmen die Friesoyther zum ersten Mal die Führung (22:21), die nun ständig wechselte. Beim Stand von 24:25 drehten die Friesoyther auf und warfen vier Tore in Folge. „Da hätten wir den Sieg eintüten müssen“, sagte Gabler. Doch seine Spieler leisteten sich einen Fehlpass und einen Fehlwurf, während die Gäste, die 60 Minuten lang mit den Schiedsrichtern haderten, ihre Angriffe eiskalt abschlossen.

Dennoch führten die Friesoyther in der Schlussminute 28:27. Zudem standen sie mit einem Spieler mehr auf dem Feld. „Wir hätten dann nur noch die Zeit runterspielen, einmal entschlossen abschließen und dann konzentriert verteidigen müssen“, sagte Gabler. Doch daraus wurde nichts. Seine Mannschaft leistete sich einen schnellen und unnötigen Ballverlust und musste in Unterzahl den Ausgleich hinnehmen. „Wir waren zum Schluss wohl ein wenig zu euphorisch“, sagte Gabler.

HSG: Gradt, Tebben - Siemer (2), Tiedeken (4), Schwerdtfeger, Binder (1), Kunz (3), Block, Willmann (3), Witte, van Schaik (5), Torsten Burhorst (9/4), Grumbd (1), Hardenberg.

Männliche A-Jugend, Oberliga Nordsee: HSG Friesoythe - OHV Aurich 37:31 (20:12). Verdienter Heimsieg gegen den Drittliga-Nachwuchs: Die HSG spielte schnell und ging früh deutlich in Führung (6:2). Trotzdem war Trainer Günter Witte unzufrieden, weil seine Mannschaft unkonzentriert spielte. Mit dem Einsatz war er aber einverstanden. Und der reichte, um über ein 16:8 mit einer 20:12-Führung in die Pause zu gehen.

Auch nach dem Wechsel gab die HSG Gas. Sie baute die Führung aus (25:15). „Doch dann gab es einen Bruch“, sagte Witte. Sein Team vergab zahlreiche Chancen und traf falsche Entscheidungen. Aurich robbte sich heran (20:26, 24:30). Aber dann zogen die Friesoyther wieder an (33:24), so dass die Gäste die Nachlässigkeiten der HSG in der Schlussphase nicht mehr bestrafen konnten.

HSG: Patrick Fründt, Marvin Rolfes - Jan-Hendrik Hardenberg, Andrej Kunz (7), Phillip Binder (5), Steffen Witte (6), Hannes Paul (6), Florian Pest (1), Jens Rauer (1), Kai Sommer (1), Jacky Khew, Jonas Alberding (10/4), Evgenij Knaus.

  Nächstes Spiel: Sonnabend, 26. März, 15 Uhr, Sporthalle Großer Kamp. Gegner: Hastedter TSV.

Weibliche B-Jugend, Oberliga Nordsee: SV Höltinghausen - BV Garrel 21:19 (12:10). Spannendes Derby: Zunächst hatten die Garrelerinnen in einer von leichten Fehlern und vergebenen Chancen geprägten ersten Hälfte Vorteile. Sie gingen 3:1 in Führung. Dann fand der SVH zu seinem Spiel und drehte die Partie (6:4). Doch Garrel ließ sich nicht abschütteln (6:6, 9:9). Erst kurz vor der Pause konnte sich der SVH absetzen (12:10).

Auch in der zweiten Hälfte spielten die Teams auf Augenhöhe (12:12, 16:16). Dann griff die defensive Spielweise der Höltinghauserinnen. Garrels Angreiferinnen fiel nichts mehr ein. Die Schiedsrichter entschieden mehrfach auf Zeitspiel der BVG. Dem SVH gelang es, sich abzusetzen (20:17). Aber auch diese Führung gab keine Sicherheit. Garrel nutzte leichte Höltinghauser Fehler, um sich heranzukämpfen. Doch den letzten Angriff trugen die Höltinghausenerinnen dann überzeugend vor. Theresa Böckmann schloss ihn erfolgreich ab und brachte den Sieg unter Dach und Fach.

SVH: Anne Grote, Mareike Rieger - Jana Fiswick (8), Theresa Böckmann (6), Laura Mattke (4), Lena Walter (2), Anna-Lena Emke (1), Elisa Fangmann, Christine Schreider, Miriam Wempe, Stefanie Wienken.

BV Garrel: Lisa Nienaber - Tina Deeben (4), Milena Markus (4), Svenja Ruhöfer (3), Kim Dieker (2), Kristina Kallage (2), Corinna Kampe (2), Luisa Hogeback (1), Johanna Koopmeiners (1).

Wolfgang Grave Lokalsport / Redaktion Nordenham
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.