Friesoythe Die 26. Auflage um den BVN-Cup gewannen die Fußballer des VfL Markhausen vor mehr als 400 Zuschauern, die vor allem in der Endrunde sehr spannende Spiele und ein sehr ausführliches Neunmeterschießen genießen durften.

Freuen darf sich auch der Titelverteidiger FC Sedelsberg, obwohl er als Dritter der Gruppe A das Halbfinale verpasste. Da sowohl der arg enttäuschende SV Altenoythe (Cup-Gewinner 2015) als auch Hansa Friesoythe (Sieger 2017) das Halbfinale verfehlten, verpassten sie die Chance, den Pott innerhalb des Fünf-Jahres-Zyklus’ zweimal zu gewinnen, was dem FC Sedelsberg (Sieger 2016, 2018) gelang. So wird im Jahr 2020 der VfL Markhausen dem FC den auf fünf Jahre ausgespielten Wanderpokal überreichen, ehe um einen neuen Pott gespielt wird.

Doch im Jahr 2019 jubelte der VfL Markhausen. Die Mannschaft mit den meisten Teilnahmen – nur im Jahr 2000 hatte der VfL gefehlt – war in einem spannenden Finale gegen den SV Gehlenberg die etwas cleverere Mannschaft. Furios ging es los, denn Louis Diekmann schloss einen Bilderbuchkonter des VfL zum 1:0 ab. Zwei Minuten später glich Marco Delgado aus, postwendend traf Anatoli Root zum 2:1. Wer mit einem Torfestival im 15 Minuten andauernden Finale rechnete, wurde enttäuscht. Beide Seiten standen defensiv sehr gut, und Gehlenberg raubte sich in der hektischen Endphase mit einer Zeitstrafe letzte Chancen auf den Ausgleich.

Der war zuvor im Halbfinale noch gelungen. Nach Toren von Samir El-Faid (2.) für den SV Petersdorf, dem 1:1 durch Gehlenbergs Torhüter Patrick Jansen neutralisierten sich beide Seiten, ehe es in der Verlängerung von fünf Minuten turbulent wurde. Waldemar Kowalczyk brachte Petersdorf Führung (12.), leistete sich danach eine Zeitstrafe, die Gehlenberg zwar nicht nutzte, aber zwölf Sekunden vor Schluss durch Rene Meemken ausglich.

Was folgte, war eine Neunmeter-Festival, das die Nerven der Zuschauer aber auch des Spielgerätes mächtig strapazierte. Mit Urgewalt hämmerten die Spieler die Kugel in die Maschen. Als alle getroffen hatten, wollte Petersdorf erneut Kowalczyk an den Punkt bringen, hatte aber im Gegensatz zu Gehlenberg, seinen Keeper nicht schießen lassen. So musste, regelkonform, Philip Henne antreten. Er verschoss: mit einem 11:10 kam Gehlenberg ins Finale.

Dafür hatte sich zuvor der VfL Markhausen mit einem 2:1 gegen den SV Bösel qualifiziert. Louis Diekmann mit einem satten Schuss zum 1:0 für den VfL (4.) und kurz danach Ali Khaled aus spitzem Winkel (5.) sorgten für das 1:1 (5.). Als alle schon mit einer Verlängerung nach elf Minuten Spielzeit rechneten. passte Bösel nach einem Eckball nicht auf, Anatoli Root hatte freie Bahn und schoss Markhausen ins Endspiel.

Im Duell um Platz drei, das unmittelbar nach dem Neumeterfestival ebenfalls vom Punkt aus entschieden wurde, verlor Bösel mit 1:3 gegen Petersdorf, das mit Samir El-Faid (sieben Treffer) den besten Torschützen stellte. Der BV Neuscharrel, der sich dank der Organisatoren Carsten Wilke und André Künnen als sehr gute Gastgeber erwies, stellte mit Jens Theilmann den besten Torhüter. Elke Heyens und Hubert Thoben tippten die Anzahl der erzielten Tore (109) exakt voraus und wurden ebenfalls ausgezeichnet. Sie dürften am Neunmeterfestival die größte Freude gehabt haben . . .

Jürgen Schultjan Lokalsport / Redaktion Münsterland
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