GARREL Erster Sieg nach vier Spielen: Die Handballer der HSG Friesoythe haben am Sonnabend den Negativtrend gestoppt. Sie gewannen das Heimspiel in Garrel gegen den SSC Dodesheide mit 34:27 (15:16). Damit belegt die Mannschaft von Trainer Markus Gabler mit nunmehr 9:7 Punkten Platz sechs.

Der Coach war mit der Leistung seiner Mannschaft zufrieden. „Das war ein hartes Stück Arbeit“, sagte er. Die Zuschauer hätten ein richtiges Kampfspiel gesehen – in dem die Gastgeber den besseren Start erwischt hatten.

Unnötige Fehler

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Die HSG ging mit 3:0 in Führung. „Doch dann hat sich der Schlendrian eingeschlichen“, sagte Gabler. Sein Team geriet in Rückstand (5:6, 6:9). „Beim Stand von 12:12 habe ich gedacht, dass wir das Heft in der Hand haben.“ Doch die Friesoyther leisteten sich unnötige Fehler. Zudem trieb Dodesheides routinierter Torwart Jörg Schwedtner die Gastgeber zur Verzweiflung. „Der war unglaublich flink und hat wahnsinnige Paraden gezeigt.“ Zur Pause lag die HSG 15:16 zurück.

In der Kabine rüttelte Routinier Torsten Burhorst seine Mannschaftskollegen noch einmal richtig wach: „Er hat ihnen gesagt, dass die Partie zwar sehr hart sei, aber auch offen – und das sie einfach Spaß mache.“

Zwar konnten die Gäste ihren Vorsprung unmittelbar nach dem Wechsel auf drei Tore ausbauen (19:16). Doch dann bekam Friesoythe das Spiel in den Griff. „In dieser Phase haben wir von einigen Dodesheider Ballverlusten profitiert“, sagte Gabler. Überdies musste Dodesheides Torwart verletzt auf der Bank Platz nehmen. Die HSG drehte die Partie dank erfolgreich abgeschlossener Konter über Andre Kunz und Steffen Witte und zog auf 26:22 davon.

Kurz vor Schluss – Friesoythe führte 30:24 – setzten die Gäste alles auf eine Karte. „Sie wollten mit einer offenen Manndeckung noch einmal rankommen, haben diese Taktik aber nach kurzer Zeit aufgegeben“, sagte Gabler. Das Spiel war entschieden.

Burhorst trifft zehnmal

Beste Friesoyther waren neben Haupttorschütze Torsten Burhorst (zehn Treffer) Philipp Block sowie Jan-Philipp Willmann und Marcel Tuchscheerer, die in der Abwehr kompromisslos gespielt hatten. „Das war ein knallhartes Spiel, und das mögen die beiden nun einmal“, sagte Gabler.

Allerdings hätten die Schiedsrichter viel zu viel durchgehen lassen. „Aber ich mache ihnen keinen Vorwurf. Sie waren sehr jung, haben im Männerbereich zum ersten Mal auf Bezirksebene gepfiffen und waren deshalb wohl etwas ängstlich.“

HSG: Gradt, Tebben - Schwerdtfeger (3), Tuchscheerer (3), Grumbd (1), Witte (5), Kunz (1), Block (3), Hendrik Burhorst, Willmann (4), van Schaik (3), Torsten Burhorst (10), Robbers (1), Marks (1).

Wolfgang Grave Lokalsport / Redaktion Nordenham
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