Friesoythe /Garrel Die klare 26:34-Niederlage bei der SG SV Friedrichsfehn/TuS Petersfehn, einem der Titelanwärter in der Handball-Landesklasse, soll die Spielerinnen des Neulings HSG Friesoythe nicht schocken. Denn an diesem Samstag (17.15 Uhr, Halle Großer Kamp Ost 5) hat die HSG wieder Heimrecht und will die Serie von fast zwei Jahren ohne Niederlage weiter ausbauen.

Der Gast HSG Hude/Falkenburg II hat erst ein Spiel absolviert und die HG Jever/Schortens mit 29:23 besiegt. „Ich erwarte einen wurfstarken Gegner, den wir in den Griff bekommen müssen“, sagt Trainer Stefan Stratmann. Deshalb lag der Schwerpunkt in dieser Trainingswoche eindeutig auf der Abwehr. „Da müssen wir konsequenter werden, egal welche Formation wir letzten Endes wählen werden“, sagt Stratmann. Die taktische Ausrichtung wird sich wohl erst in den ersten Spielminuten ergeben, da die Oberliga-Reserve weitgehend unbekannt sei.

Die HSG kann den gewohnten Kader einsetzen. Viktoria Maier und Erika Maier sind langzeitverletzt, während Anna-Lena Faust privat verhindert ist.

Für die Männer der HSG Friesoythe geht es an diesem Samstag (15 Uhr, Halle Großer Kamp Ost 5) in der Handball-Landesklasse darum, die gute Stimmung aus dem 28:26-Erfolg beim Nachbarschaftsrivalen BV Garrel in positive Energie gegen die SG SV Friedrichsfehn/TuS Petersfehn umzuwandeln. Vor allem Christian Wilhelm, zusammen mit Nils Albers Spielertrainer der HSG, juckt es in den Fingern.

Kein Wunder, schließlich musste er wegen einer Sperre zwei Spiele tatenlos zuschauen, war er auch im Derby nur Beobachter auf der Tribüne. „Endlich kann ich wieder mithelfen“, sagt Wilhelm, der diese Partie als sehr wichtig für den weiteren Saisonverlauf bezeichnet, soll mit dem ersten Heimerfolg nachgelegt werden. „Dann hätten wir 5:3-Punkte nach vier schweren Spielen, damit könnten wir gut leben“, sagt der Spielertrainer, der den Gegner aus früheren Zeiten gut kennt.

Vor allem auf das gefährlich Umschaltspiel und den sehr cleveren Spielmacher der Gäste gelte es für die HSG, sich besonders gut einzustellen. „Wir müssen Vollgas geben, dann haben wir gute Chancen“, sagt Wilhelm. Dafür steht ihm der komplette Kader zur Verfügung, da auch Jan Sawizki und Torhüter Philip Fründt mitwirken können. Da Fründt eine Ausbildung zum Koch macht, ist die Partie extra auf 15 Uhr vorverlegt worden, damit der Keeper, der nach dem Spiel arbeiten muss, mitwirken kann.

Die Enttäuschung, das Auftaktspiel knapp und etwas unglücklich mit 27:28 zu Hause gegen die Sportfreunde Larrelt verloren zu haben, scheint verdaut zu sein. So hofft zumindest Trainerin Lena Marks vom BV Garrel II, wenn am Freitag das Training ansteht.

Denn viel Zeit bleibt nicht, wartet doch an diesem Samstag (17.15 Uhr, Halle Ammerweg) mit dem Titelanwärter und Gastgeber HSG Grüppenbühren/Bookholzberg ein vielleicht noch dickerer Brocken auf die BVG-Reserve. Der Tabellenführer um Torjägerin Wiebke Möller hat seine beiden bisherigen Spiele mit einem Plus von 41 Treffern deutlich abgeschlossen.

„Wir werden in der Defensive noch besser stehen müssen als gegen Larrelt. Außerdem ist das Harzverbot ein Problem, werden wir am Freitag ohne Harz trainieren“, sagt Marks. Da das Oberligateam ebenso spielfrei ist wie die A-Jugend, wird Isabelle Gerken die Mannschaft verstärken. „Vor allem im Rückraum brauchen wir Unterstützung“, sagt Marks, könne die Last der Torerfolge nicht nur von Alisha Aumann abhängen. Bis auf die verletzten Katharina Roelfes und Laura Böhmann ist alles an Bord.

->  Der BV Garrel II hat einen Neuzugang: Ann-Kathrin Schierhold, die an diesem Samstag 20 Jahre alt wird, kommt von der TSG Hatten-Sandkrug und kann sowohl als Links- als auch als Rechtsaußen eingesetzt werden.

Jürgen Schultjan Lokalsport / Redaktion Münsterland
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