Friesoythe Trainer Hammad El-Arab und sein Team spielen lange genug in der meist turbulenten Fußball-Landesliga, um sich von Platz sechs bei 30 Punkten nicht blenden zu lassen. Im zweiten Heimspiel nach dem 2:2 gegen Spitzenreiter SV Bevern geht es an diesem Sonntag (15 Uhr) gegen den FC Schüttorf um den Klassenerhalt.

„Wie haben danach zwar über Ostern spielfrei, aber nur ein ruhiges Fest, wenn wir gegen Schüttorf drei Punkte holen“, sagt El-Arab und verweist darauf, dass die Konkurrenz wie eben Schüttorf, das mit 26 Punkten nur um einen Zähler vor der Abstiegszone rangiert, über die Feiertage Nachholspiele absolvieren könne. „Elf Mannschaften droht noch der Abstieg, darunter auch uns“, warnt El-Arab und hofft auf eine ähnlich starke taktische Leistung wie zuletzt gegen den Spitzenreiter SV Bevern.

Da habe seine Mannschaft viel Geduld bewiesen, sich von zwei Rückständen nicht verrückt machen lassen und hätte in der Schlussphase fast noch gewonnen, was allerdings sehr glücklich gewesen wäre, wie der Hansa-Trainer betonte. Aber bei der letzten dicken Chance für Friesoythe habe André Jaedtke nicht, wie Videoaufnahmen beweisen, im Abseits gestanden.

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Die Partie gegen Schüttorf sei richtungsweisend für Friesoythe, sagte der Coach, der personell ein wenig Entwarnung geben kann. So kann Murat Moussa wieder mitwirken, hat Gerrit Thomes seine Gelbsperre abgesessen, allerdings muss aus diesem Grund Thomas Mennicke nun zuschauen. Ob Lucas Baumeister und Maycoll Canizalez bis Sonntag spielfähig sind, ist noch offen. So wird erneut improvisiert werden müssen, was für die Mannschaft aber schon der Normalfall ist.

Wichtig wird sein, dem technisch guten und schnellen Spiel der Schüttorfer, mit dem der FC im Hinspiel beim 3:0 den Friesoythern so gut wie keine Chance gelassen hatte, konsequent entgegen zu wirken. „Diese erforderliche Handlungsschnelligkeit stand im Vordergrund des Trainings“, sagt El-Arab, der davor warnt, Schüttorf nach dem 1:7 in Bevern zu messen. Besser solle sich sein Team die Reaktion des Tabellenelften vor Augen führen, als am vergangenen Sonntag der FC den SV Brake mit 7:1 vom Platz schoss und das mit fünf verschiedenen Torschützen.

Jürgen Schultjan Lokalsport / Redaktion Münsterland
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