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Friesoythe Verdient hatten sie ihn sich ja schon lange. Aber was heißt das schon, im Fußball gibt es keine drei Punkte, weil man gut gespielt oder viel gearbeitet hat, weil man mehr Spielanteile oder die größeren Chancen hatte. Letztendlich zählt nur, ob man mindestens ein Tor mehr als der Gegner erzielt hat. Und dies ist den Landesliga-Fußballern Hansa Friesoythes am Sonntag gelungen. Endlich haben sie mal wieder gewonnen und das auch noch in einem Spiel gegen einen Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt. 2:0 setzte sich das Team des Trainers Hammad El-Arab zu Hause gegen den SV Holthausen-Biene durch. Da sind sie nun, die drei Punkte, die die Friesoyther schon so lange verdient hatten, und die sie sich dennoch am Sonntag erst noch hart erarbeiten mussten.

In den ersten 20 Minuten hatte allerdings nicht viel darauf hingedeutet, dass die sieglose Zeit für Hansa enden würde. „Wir waren in der Anfangsphase zu weit von den Gegenspielern entfernt“, sagte Hansa-Co-Trainer Sergej Mut. Und so musste Torwart Carsten Hackstette seine Elf in der siebten Minute mit einer Glanztat vor einem Rückstand bewahren. Er wehrte einen Kopfball aus kurzer Distanz mit einem tollen Reflex ab.

Aber etwa nach 20 Minuten kam Hansa immer besser ins Spiel, und schließlich auch zu einer Großchance: In der 41. Minute köpfte Nico Gill den Ball in den Lauf von David Schiller, der aber im Eins-gegen-eins an Gäste-Schlussmann Christoph Herbers scheiterte. „Das Remis zur Pause war gerecht, aber in der zweiten Halbzeit haben wir dann den Druck erhöht“, sagte Mut.

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Robert Plichta war es dann, der nur eine Minute nach seiner Einwechslung goldrichtig stand. Einen 18-Meter-Schuss von Gill musste Herbers abklatschen lassen, und Plichta staubte zur Hansa-Führung ab (61.). Und auf einmal schien alles auf einen Hansa-Sieg hinauszulaufen. Zunächst sah Patrick Humbert wegen einer Tätlichkeit Rot (63.). Dann flankte Plichta, und der Gast klärte zu kurz, so dass Gill aus 18 Metern zum 2:0 einschießen konnte (68.). Drei Minuten später hätte es sogar 3:0 stehen können, Andre Thoben hatte eine Plichta-Ecke mit dem Kopf an den Pfosten weitergeleitet.

Doch alles lief dann doch nicht glatt für die Friesoyther. Maximilian Werner lag in der 77. Minute laut Mut am Boden und wollte seinen eingeklemmten Fuß befreien, was Schiedsrichter Jan Lammers als Treten gewertet habe. Auch Werner sah Rot, aber im Spiel Zehn gegen Zehn geriet der herbeigesehnte Heimsieg nicht mehr in Gefahr. Fast schon überflüssig zu erwähnen, dass er verdient war.

Tore: 1:0 Plichta (61.), 2:0 Gill (68.).

Hansa: Hackstette - Cano (74. Meyer), Hofmann, Thomes, Thoben, Werner, Becovic, Siderkiewicz, Jahdadic, Schiller (60. Plichta), Gill (82. Khaled).

Sr.: Lammers (Emden).

Steffen Szepanski Lokalsport / Redaktion Münsterland
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