Friesoythe Sie wollen im Duell mit einem schnörkellos agierenden Gegner die punktlose Zeit beenden: Die Landesliga-Fußballer Hansa Friesoythes, die zuletzt zwei Punktspiele verloren haben, treten an diesem Sonntag (15 Uhr) beim TV Dinklage an. „Das ist ein unangenehmer Gegner, der einen effektiven, zielgerichteten Fußball ohne Schnörkel spielt“, sagt Hansa-Coach Hammad El-Arab.

Allerdings kommt Dinklage zurzeit genau wie die Friesoyther nur auf einen Durchschnittswert von einem Punkt pro Spiel. Der TVD hat nach der erwartbaren 0:2-Niederlage beim BV Essen fünf Spiele absolviert und fünf Zähler geholt, während Hansa nach der Absage des Derbys gegen den SV Bevern auf vier Punkte aus vier Spielen kommt. Ganz klar, beide Teams brauchen Zähler, um den Kontakt zum Tabellenmittelfeld nicht zu verlieren.

Dass die geringe Punkte-Ausbeute Hansas viel mit der Personalsituation der Friesoyther zu tun hat, ist eindeutig. Zeitweise fehlten El-Arab zwölf Spieler auf einmal, nun sieht es immerhin etwas besser aus.

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Von den vier Langzeitverletzten hat einer das Lauftraining aufgenommen: Ein Einsatz käme für Andre Thoben aber zu früh. David Jahdadic könnte dagegen erstmals wieder spielen. Und Nico Gill, der zuletzt berufsbedingt fehlte, ist ebenso zurück wie Torwart Dennis Panzlaff nach einer Verletzungspause.

Zudem wird Robert Plichta nicht so lange ausfallen, wie befürchtet. Untersuchungen haben „nur“ eine Prellung im Knie ergeben. „Immerhin ist nichts kaputt“, freut sich El-Arab, der auch auf den gesperrten Murat Moussa, Trung Pham (Aufbautraining) und Dennis Matthiesen (Bänderriss) verzichten muss.

Ob Janek Siderkiewicz rechtzeitig von einer Arbeitsreise zurück sein wird, ist offen. Da könnte es sein, dass ein Gastspieler zum Einsatz kommt: Joseph Ahua von der Elfenbeinküste hat im Training Fortschritte gemacht.

Große Schritte machen auch die Dinklager. Schließlich sind sie laut El-Arab eher hochgewachsen. Der torgefährliche Ex-BVCer Felix Schmiederer gehört in diese Kategorie. „Da kommt einiges auf uns zu, und wir müssen alles reinwerfen“, sagt El-Arab. Vielleicht können sie dann ja auch etwas rausholen . . .

Steffen Szepanski Lokalsport / Redaktion Münsterland
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