Friesoythe /Essen Die heimischen Fußball-Landesligisten, Hansa Friesoythe und der BV Essen, blicken auf ein erfolgreiches Wochenende zurück, dürfen sich aber nicht lange über ihre Siege freuen. Schon diesen Mittwoch geht es für Hansa zu Hause um 19 Uhr gegen TV Dinklage weiter, der BV Essen empfängt um 20 Uhr Vorwärts Nordhorn.

Für Hansa Friesoythe ist zurzeit jede Partie quasi ein 6-Punkte-Spiel, da zurzeit die Gegner aus dem unmittelbaren Krisengebiet der Landesliga kommen. Dazu gehört auch noch der TV Dinklage, der sich zuletzt dank eines sicheren 3:0-Heimspielsieges über einen harmlosen SC Melle ein wenig abgesetzt hat.

„Wir müssen punkten, um Anschluss an das rettende Ufer zu bekommen“, sagt Hansa-Trainer Hammad El-Arab. Dem Tabellen-14. fehlen bei fünf Absteigern momentan sechs Punkte zum Rettungsplatz elf.

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„Aber wir haben gegen Westrhauderfehn, Bevern, Georgsmarienhütte, Heidmühle noch viele Duelle mit der unmittelbaren Konkurrenz um den Klassenerhalt zu bestreiten. Da müssen wir punkten“, sagt der Coach, der sein Team für die starke Leistung vor allem nach der Pause beim 2:0 gegen den SV Holthausen-Biene lobte.

Schließlich fehlten wieder einige Stammspieler, daran wird sich am Mittwoch kaum etwas ändern. Felix Tönnies fehlt beruflich bedingt, Miguel Garcia, Magnus Schlangen, Denis Bröring, Murat Moussa und Torwart Dennis Panzlaff sind verletzt. Hinzu kommt die Rotsperre für Maximilian Werner. Ob Stürmer Robert Plichta diesmal schon von Beginn an aufläuft, bleibt noch offen wie auch die Frage, ob Lukas Ostermann ab Mai das Team verstärkt. Noch ist offen, wann der in den USA studierende Ex-Torjäger Friesoythes wieder in seine Heimat zurückkehrt.

Der BV Essen erwartet mit Vorwärts Nordhorn die Torfabrik der Liga, die es mit einem 9:0 gegen den Tabellenzweiten TSV Oldenburg zuletzt hat so richtig krachen lassen. Dass beim TSV einige unglückliche personelle Umstände das Debakel zusätzlich förderten, soll die Leistung des Tabellenvierten nicht schmälern, der punktgleich mit dem BV Essen ist.

„Wir haben schon im Hinspiel, als wir 3:4 verloren haben, in einem sehr guten Spiel erlebt, wie stark Nordhorn auftrumpfen kann“, sagte Essens Trainer Wolfgang Steinbach, der die Geschlossenheit des Gegners und die taktische Stärke Nordhorns um Torjäger David Heils (15 Tore) hervorhebt.

Aber Essen scheint seine Durststrecke überwunden zu haben, denn die Leistung beim 3:0-Erfolg gegen den SV Bad Rothenfelde war ausgezeichnet. „Daran müssen wir anknüpfen, wenn wir gegen Nordhorn punkten wollen“, sagt Steinbach, der den ersten Sieg im Jahr 2018 als ungemein wertvoll herausstellte. Schließlich hätte angesichts der „verrückten Landesliga“, Essen das Abrutschen in die Gefahrenzone gedroht.

Personell ändert sich nichts gegenüber der Partie vom Sonntag. Michael Schaubert fehlt weiter verletzungsbedingt. Besir Rogaqi muss noch zwei Spiele lang seine Rotsperre absitzen, so dass angesichts des kleinen Kaders Co-Trainer Luc Diamesso wie am Sonntag zuvor als Ersatzspieler auf der Bank sitzt und nach der Pause zum Einsatz kam. Da Torwart Christian Ahrens (Schleimbeutelentzündung im Knie) länger ausfällt, wird sich Torwart-Trainer Tom Bremersmann als zweiter Keeper bereithalten.

Jürgen Schultjan Lokalsport / Redaktion Münsterland
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