Friesoythe Fußball-Landesliganeuling Hansa Friesoythe kann zurzeit nichts aus der Ruhe bringen. Die ausgefallene Partie bei Germania Leer, die am Freitag, 27. Mai, um 19.30 Uhr nachgeholt wird, gab der Mannschaft angesichts vieler englischer Wochen eher eine willkommene Möglichkeit, etwas durchzuatmen. Nun aber wartet bereits an diesem Mittwoch (19.30 Uhr) mit dem TV Bunde ein unangenehmer Gegner.

Zwar hat das Schlusslicht TV Bunde – am 9. März gab es mit 3:2 in Leer den letzten Sieg – nur noch geringe Rettungschancen, aber Hansa-Trainer Hammad El-Arab warnt. „Bunde hat zuletzt meist knapp verloren und ist trotz der geringen Chancen weiter motiviert. Das wird schwer für uns.“ Zuletzt unterlag Bunde beim Tabellenfünften Vorwärts Nordhorn vor 2500 (!) Zuschauern beim dortigen Familientag mit 1:4, hielt allerdings bis zur 84. Minute ein 1:2 und war jederzeit auf Augenhöhe.

„Wir werden in Bunde Vollgas geben müssen, um die drei Punkte mitnehmen zu können. Schließlich wollen wir unsere Ausgangsposition im Abstiegskampf weiter verbessern“, denkt der Hansa-Trainer auch schon ein wenig an die kommende Heimaufgabe an diesem Sonntag um 15 Uhr. Dann kommt der Tabelennachbar TV Dinklage, der zwei Punkte, aber auch ein Spiel mehr auf dem Konto hat.

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Doch zuvor soll sich die weite Reise zum TV Bunde auszahlen. Aber schon im Hinspiel, es war damals die Saisoneröffnung, zeigte sich, wie unangenehm das „Kollektiv Bunde“, wie es El-Arab nennt, zu spielen sein wird. Lange stand es 0:0, ehe am Ende mit einem 3:1-Erfolg (Tore: zweimal Janek Siderkiewicz und Nermin Becovic) die ersten Punkte vom Aufsteiger eingesammelt wurden.

Nun, wenn die Saison auf die Zielgerade einbiegt, gilt es vor allem, die Nerven und die Anspannung zu halten. „Knüpfen wir an die Leistung zuletzt beim 0:0 gegen den TSV Oldenburg an, sollten wir in Bunde gewinnen“, sagt El-Arab. Er wird dabei auf seinen zuletzt bewährten Kader setzen können. Vitali Heidt und Duc-Trung Pham, die zuletzt in der Hansa-Reserve beim FC Sedelsberg spielten (1:2 verloren), sind leicht angeschlagen zurückgekehrt und sind ebenso fraglich wie Jonas Eilers (Rückenprobleme). Dennis Panzlaff wird weiterhin im Tor spielen, während seine Kollegen Raffael Koschmieder und Stephan Greten wieder ins Lauftraining eingestiegen sind.

Jürgen Schultjan Lokalsport / Redaktion Münsterland
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