Friesoythe /Bruck /Mayrhofen Für viele Wanderer ist sie das Schloss unter den Berghütten. Vor den majestätischen und schneebedeckten Berggipfeln der Zillertaler Alpen, direkt an der Grenze zu Italien, bietet die Berliner Hütte auf 2057 Metern über dem Meeresspiegel Wanderern aus allen Ländern Schutz. Den 800 Höhenmeter hohen Aufstieg zu diesem „Schloss“ haben jetzt auch die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der diesjährigen Vamos-Fahrt der katholischen Kirchengemeinde Friesoythe bewältigt, die zurzeit ihr Lager in Bruck am Ziller in Österreich aufgeschlagen haben.

„Wetter, Laune und auch Ausdauer – alles hat gepasst. Diese Hüttenwanderung haben wir zum ersten Mal angeboten und sie lief von Anfang bis Ende super“, sagte Michael Kruse, der in diesem Jahr zum erstem Mal, zusammen mit Heiner Elsen, die Lagerleitung übernommen hatte. Vom Gasthaus Breitlahner in Ginzling, einem Ortsteil von Mayrhofen, ging es los.

Nach drei bis vier Stunden Aufstieg waren alle Teilnehmenden mit ihren Betreuenden auf mehr als 2000 Metern Seehöhe angekommen. Für die besonders sportlichen Vamosianer ging es noch etwas weiter – zum Schwarzsee auf 2472 Meter über dem Meeresspiegel. Nach einem Abendessen auf der Berliner Hütte ging es mit einem Berggottesdienst vor dem Gebäude weiter. Kaplan Alexander Senk, der das Vamos-Lager geistlich begleitet, zelebrierte eine besondere Messe vor dem für Friesoyther ganz ungewöhnlichem Bergpanorama.

Nach dem Abstieg und einer erholsamen Nacht im Haus in Bruck ging es für die Teilnehmenden am nächsten Tag mit einer Party weiter – genauer gesagt mit der Mario Party. Die Betreuerinnen und Betreuer hatten sich als Nintendo-Helden verkleidet. So tummelten sich rund um die alte Burgruine oberhalb der Stadt Rattenberg Mario, Luigi, Peach, Toad, Bowser und weitere Charaktere aus dem Nintendo-Universum, die zu spannenden Minispielen eingeladen hatten.

In den folgenden Tagen ging es in der Natur weiter. Kanufahren auf der Kössener Ache, Gipfelwanderungen oder Mountainbiketouren rund um den Achensee – langweilig wurde es den Teilnehmenden nicht. „Bis Sonntag hat auch das Wetter gut mitgespielt. Wir genossen die Sonne bei rund 30 Grad Celsius. Die große Hitze wie in Deutschland blieb uns Gott sei Dank erspart“, sagte Lagerleiter Heiner Elsen.

Bei Schauern, aber trotzdem mit guter Laune ging es am Montag in die Stadt Salzburg. Nach den Wasserspielen am Schloss Hellbrunn, wo nicht jeder trocken blieb, konnten die Teilnehmenden in den engen Gassen der barocken Stadt an der Grenze zu Bayern auf Mozarts Spuren wandern. An diesem Dienstag geht es dann zum letzten Mal raus in die Natur, zu Fuß, im Boot oder auf dem Bike.

In der Nacht zu Freitag, pünktlich zum Friesoyther Schützenfest, sind die Teilnehmenden der 37. Vamos-Jugendfahrt dann wieder zu Hause. „Wenn die nächsten Tage jetzt genauso gut laufen und auch das Wetter noch einmal mitspielt, könnte sich dieses Lager in die Liste der besten Vamos-Lager sofort einreihen“, so Elsen.

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