Friesoythe /Bevern /Essen Noch jeweils fünf Punktspiele haben die heimischen Fußball-Landesligisten zu absolvieren. Für Friesoythe und Bevern beginnt die heiße Phase im Abstiegskampf.

Hansa Friesoythe - Viktoria Georgsmarienhütte (Samstag, 17.30 Uhr). Die Gastgeber sind zurzeit Drittletzter der Liga und wären damit abgestiegen. Aber Rettungsplatz elf, den der SV Holthausen-Biene belegt, ist bei vier Punkten Abstand in Reichweite, zumal die Biener schon zwei Spiele mehr absolviert haben.

So ist das Duell an diesem Samstag, auf den sich beide Teams geeinigt hatten, eine Pflichtaufgabe für die Gastgeber, zumal der Neuling aus Georgsmarienhütte bereits als Absteiger feststeht. „Dennoch dürfen wir nicht hektisch werden, müssen Geduld zeigen, aber wesentlich engagierter und temporeicher spielen als zuletzt in Emden“, sagt Hansa-Trainer Hammad El-Arab, der sich am vergangenen Donnerstag beim Noch-Titelaspiranten gerne Bonuspunkt abgeholt hätte.

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Es muss gewonnen werden, wobei sich die personelle Lage kaum verändert hat. Niklas Hofmann, dessen Ruhe in der Abwehrreihe dem Team gut tun würde, wie El-Arab betont, fehlt weiter wegen einer Zerrung. Ebenfalls werden Dennis Panzlaff, Magnus Schlangen und Dennis Matthiesen ausfallen. Eventuell kann Denis Bröring mitwirken, der Einsatz der angeschlagenen Janek Siderkiewicz, Miguel Garcia und Robert Plichta entscheidet sich erst am Spieltag.

TuRa Westrhauderfehn - SV Bevern (Sonntag, 15 Uhr). Zwei Plätze und drei Punkte besser gestellt als Hansa Friesoythe ist zwar der SV Bevern, aber von Rettung kann auch hier noch längst keine Rede sein. Und die Aufgabe beim Neuling Westrhauderfehn, der Bevern im Nacken sitzt, ein Spiel weniger absolviert und nur einen Punkt zurückliegt, signalisiert die Bedeutung dieses Duells.

„Gut, dass wir im Derby in Essen einen Punkt geholt und Moral bewiesen haben“, sagt Trainer Matthias Risse, der einen robust auftretenden und vom Publikum leidenschaftlich unterstützten Gastgeber erwartet. Vor allem der zur Winterpause verpflichtete Janek De-Buhr erwies sich als Glücksgriff. Pech nur, dass seine vier (!) Treffer am vergangenen Mittwoch im Heimspiel gegen den TV Dinklage nicht ausreichten, um nicht nach einer 5:3-Führung (67.) in den letzten 13 Minuten doch noch mit 5:6 zu unterliegen. Ein Nackenschlag mit Langzeitwirkung? Bevern kann wieder auf Tim-Pascal Wohlfarth zurückgreifen, wird Henning große Macke (Muskelzerrung) durch Jannis Wichmann und den gelb-gesperrten Tobias große Macke durch Manuel Janzen ersetzen.

BV Essen - VfL Oythe (Sonntag, 15 Uhr). Auch wenn Wolfgang Steinbach, Trainer des BV Essen, davor warnt, den Klassenerhalt vorschnell für erledigt abzuhaken, so hat der Neuling bei schon 39 Punkten noch fünf Gelegenheiten zu punkten und durchaus gelassen an die kommende Aufgabe gehen. Mit dem Tabellenführer und Aufstiegsfavoriten kommt ein spielstarkes Team, das Essen durchaus liegen sollte. Allerdings werden Markus Rohe (fünfte gelbe Karte), und Stipe Baran auf jeden Fall ausfallen. Toni Rendic musste im Derby gegen den SV Bevern mit Knieproblemen vorzeitig ausgewechselt werden.

„Bei diesen Dauerbelastungen sind Ausfälle und zahlreiche Verletzungen kein Wunder, was uns wegen des kleinen Kaders die Aufgabe zusätzlich erschwert“, sagt Steinbach. Er hoffe, wie im Hinspiel, das 0:0 endete, Oythe Paroli bieten zu können, zumal die Abwehrleistung gegen Bevern gestimmt habe. Dies ist gegen den zweitbesten Angriff der Liga um den stärksten Landesliga-Torjäger Nico Emich (20 Treffer) dringen erforderlich. Schließlich hat Oythe sein kleines Formtief längst überwunden und zuletzt 4:0 den Tabellenvierten TSV Oldenburg besiegt.

Jürgen Schultjan Lokalsport / Redaktion Münsterland
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