BROCKDORF Die besten Feuerwehrleute im Kreis Vechta kommen aus Steinfeld und Langförden. Das ist das Ergebnis des Leistungswettbewerbs am Sonnabend in Brockdorf. Dort erzielten die Gruppen aus den beiden Gemeinden in ihren jeweiligen Wertungsgruppen Bestzeiten und machten die wenigsten Fehler. Alle zwei Jahre vergleichen die ehrenamtlichen Brandlöscher ihre Fähigkeiten. Am Wettkampf in Brockdorf hatten 13 der insgesamt 20 Ortswehren des Landkreises Vechta teilgenommen.

Gegen acht Uhr hatte der Wettkampf auf dem Sportplatz begonnen. Das Ziel der komplizierten Übung, des so genannten Löschangriffs: Aus einem Bassin musste Wasser gesaugt, über eine rund 50 Meter lange Wegstrecke gepumpt und schließlich aus drei Strahlrohren auf rote Kanister gespritzt werden. Nachdem die Kanister zu Boden gefallen waren, begann der Abbau. Waren die Wettkampfbahnen von Schläuchen befreit und alle Geräte wieder auf dem Feuerwehrauto verladen, wurde die Zeit gestoppt. Bis zu diesem Punkt waren viele kleine Hindernisse und Fallstricke zu überwinden, die Zeit und Fehlerpunkte kosten konnten.

„Wir hatten die beste Zeit und keine Fehler gemacht“, erklärte Mario Faske, Anführer der Langförder Wettkampfgruppe. Und das Rezept? „Wir haben eine Truppe mit jungen Leuten und alten Hasen, da stimmt die Mischung.“

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Drei Monate lang hatten sie sich auf den Wettkampf vorbereitet, zuletzt fast täglich trainiert. Die Brandlöscher aus dem Nordkreis siegten in der mit elf Teams umkämpften Gruppe „Löschgruppenfahrzeug“ (LF). Das heißt: Die Pumpe, mit der das Wasser aus dem Bassin gepumpt wurde, ist fest im Feuerwehrfahrzeug eingebaut.

In der Gruppe „Tragkraftspritze“ (TS) war dies anders. Die Feuerwehrleute mussten dort zunächst die Pumpe vom Fahrzeug an die Wasserquelle tragen. Die Feuerwehr Steinfeld setzte sich dort gegen drei Mitstreiter durch. Übung – gepaart mit Ehrgeiz – ist ihr Erfolgsrezept. „Wir haben dreimal den zweiten Platz gemacht, jetzt wollten wir unbedingt gewinnen“, sagte der stellvertretende Gemeindebrandmeister Ulrich Rolfsen.

Peter Nickel leitete als Oberschiedsrichter den Wettkampf. Aus dem ganzen Oldenburger Land kamen die Wertungsrichter, um Fehler und Zeiten zu messen. Mit der Leistung der Truppen aus dem Kreis Vechta war Nickel zufrieden. „Es werden immer weniger Fehler gemacht“, lobte der Dinklager Feuerwehrmann. Und auch bei den Zeiten lagen die Gruppen eng beieinander.

Die Feuerwehr Steinfeld, die Gruppe aus Langförden und die Zweitplatzierten aus Visbek vertreten den Kreis Vechta beim Bezirksentscheid im kommenden Jahr.

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