Bösel Laute Kinderstimmen sind schon von Weitem zu hören. Jungen und Mädchen mit geschminkten Gesichtern und Hütchen auf dem Kopf laufen über den Rasen zwischen verschiedenen Stationen umher. Beim Reit- und Fahrverein Bösel steht an diesem Mittwochnachmittag die Ferienpassaktion unter dem Motto „Robin Hood“ auf dem Programm. Lena (9) ist eigentlich jedes Jahr bei der Ferienpassaktion dabei. Das Ponyreiten gefällt ihr am Besten, doch darauf muss sie noch etwas warten. Denn zunächst gilt es, verschiedene Stationen zu bewältigen.

Zu Beginn werden die Kinder geschminkt und „eingekleidet“, sprich: Sie erhalten einen Hut. Ein echter Robin Hood muss natürlich auch seine Treffsicherheit unter Beweis stellen – auf der Reitanlage in Bösel gleich in mehreren Disziplinen. Da gilt es, mit dem Tischtennisball in kleine Becher zu treffen, mit dem Tennisball eine Konservendosen-Pyramide umzuwerfen. Mit Pfeil und Bogen wird hinter dem Wall neben dem Dressurplatz in einen Heuballen-Haufen gefeuert. Apfel nur mit dem Mund aus einem Wasserbassin herausholen müssen die insgesamt rund 30 Kinder – am Vortag waren es bereits ebenso viele – auch.

In der Halle – dem „Schloss“ – laufen gerade Anne, Merle, Elisa, Lena und Maira durch den Parcours. Einige der neun- und zehnjährigen Mädchen reiten schon bei Ponyspielen oder haben sogar Reitunterricht. Andere haben noch kaum oder gar keine Erfahrung mit den Vierbeinern. Mit einem Gymnastikball müssen sie an Hütchen vorbei Slalom laufen, Sackhüpfen, auf einer dünnen Mauer balancieren und über zwei Hindernisse springen.

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„Ferien machen Spaß“, sind sich die Kinder einig. Sie alle belegen nicht nur ein Ferienpass-Angebot. Einige gleich eine ganze Handvoll. Merle ist eigentlich nur ihrer besten Freundin Lena wegen mitgekommen. „Sie hat ständig davon gesprochen, da musste ich unbedingt mit.“

Die Kinder, die an der Ponyliga teilnehmen, hatten sich die Spiele selbst ausgedacht. Sie betreuten die Ferienpasskinder ebenso wie einige Eltern und ehemalige Ponyliga-Kinder, berichtete die Jugendwartin des Vereins, Dr. Herma Fimmen.

Schließlich werden auch die Ponys in die Halle geführt. Nach einigen Informationen dürfen auch endlich Lena und die Freudinnen „aufsitzen“.

Reiner Kramer stv. Redaktionsleitung Cloppenburg/Friesoythe / Redaktion Münsterland
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