KREIS CLOPPENBURG Rückschlag im Abstiegskampf: Die Landesklassen-Handballer der HSG Friesoythe haben am Wochenende bei der TSG Burg Gretesch 29:30 verloren. Derweil belegt der BV Garrel nach dem 33:25 (14:11)-Auswärtserfolg gegen die Spielvereinigung Niedermark Platz drei. Punktgleich auf Rang vier liegt die Oberliga-Reserve des TV Cloppenburg, die Schlusslicht HSG Nordhorn III keine Chance ließ. Das Heinen-Team gewann daheim mit 33:22 (13:9).

Spielvereinigung Niedermark - BV Garrel 25:33 (14:11). In der ersten Halbzeit unterliefen den Garrelern viele Flüchtigkeitsfehler und Fehlpässe. Die Gäste verspielten im ersten Durchgang so eine knappe Führung und lagen zur Pause 11:14 zurück.

Nach dem Wechsel spielten sie deutlich konzentrierter. Garrels Abwehr erstickte viele Angriffe im Keim. Die anschließenden Konter wurden eiskalt genutzt. Garrel glich bald aus (15:15) und ging wenig später in Führung (20:17.) Aber Niedermark kämpfte sich noch einmal bis auf einen Treffer heran (21:22). Doch die Sieben von Trainer Heiner Grotjan behielt die Nerven, zog auf 28:23 davon und entschied so die Begegnung.

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Garrel: Hendrik Behrens, Henrich TebbenHendrik Burhorst, Fabian van Schaik, Vitali Traut (je 7 Tore), Michael Siemer (4), Markus Otten (3), Mario Bley (2), Christian Meyer (1), Dennis Untied (1), Tobias Marks, Holger Brunnberg, Lars Zengler.

Zeitstrafen: Niedermark: 7/Garrel: 6.

TV Cloppenburg - HSG Nordhorn III 33:22 (13:9). Cloppenburgs Reserve hatte in der ersten Halbzeit unerwartete Probleme: „Wir haben im Spielaufbau viele einfache Fehler gemacht“, kritisierte Spielertrainer Frank Heinen. Zudem fehlte seiner Mannschaft die Konsequenz im Abschluss. Dennoch reichte es zur Halbzeit zu einer 13:9-Führung. Zu Beginn der zweiten Hälfte gab Cloppenburg Gas: „Nordhorn konnte unser Tempo nicht mehr mithalten“, sagte Heinen. Die Folge: Cloppenburg zog auf 20:12 davon und baute den Vorsprung bis zum Schluss locker aus. Gleichwohl wusste Heinen die Leistung seiner Mannschaft richtig einzuordnen. „Das war kein tolles Spiel“, sagte er. „Wichtig war, dass alle Spieler zum Einsatz gekommen sind und dass sie – bis auf Torwart Michael Debbeler – auch alle getroffen haben.“

TVC II: Debbeler, Wilhelm (1) – Gadow (4), Wolkow (2), Pister (3), Breher (1), Vaske (5.), Heinen (3), Schröder (1), Otten (3), Arkenau (1), Abeln (3), Schewelow (5), Alexander Mönckedieck (1).

TSG Burg Gretesch - HSG Friesoythe 30:29. Friesoythes Trainer Günter Witte nahm nach der Partie kein Blatt vor den Mund: „Wir sind selbst Schuld, dass wir verloren haben.“ Wenige Minuten vor Schluss hatte seine Mannschaft noch mit 27:24 geführt. „Da hätten wir ein wenig ruhiger agieren müssen“, monierte Witte. Zudem habe sein Team ein wenig Pech mit einigen Schiedsrichterentscheidungen gehabt.

Die Folge: Gretesch glich aus und bekam Sekunden vor Schluss einen Neunmeter zugesprochen. Den nutzten die Gastgeber, um in Führung zu gehen. „Anschließend durften wir noch einmal zur Mitte, aber die Schiedsrichter haben das Spiel nur kurz angepfiffen und sofort wieder abgepfiffen“, sagte Witte und brachte den Auftritt seines Teams auf den Punkt: „Das war Dummheit gepaart mit Pech.“

HSG: Sahir, Gradt - Block (3), Grumbd (6), Woidke (3), Robbers (8), Tiedeken (2), Ording, Weinobst, Schwertfeger, Hoffmann (2), Willmann (5).

Wolfgang Grave Lokalsport / Redaktion Nordenham
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