Essen Nach drei Jahren mit der Unterstützung von Großsponsor Albert Sprehe soll beim Fußball-Landesligisten BV Essen eine neue Zeit anbrechen: Mohammad Nasari, zuletzt Trainer der Regionalliga-Fußballerinnen des TuS Büppel, übernimmt den Trainerposten des BVE. „Ohne Albert Sprehe, Luc Diamesso und Ivica Jozic gibt es jetzt einen Umbruch. Wir wollen wieder auf Spieler aus dem Umland setzen und Fans zurückgewinnen. Das geht aber natürlich nicht von heute auf morgen“, sagt Nasari. „Ziel ist es, eine solide Saison zu spielen und auf einem einstelligen Tabellenplatz abzuschließen.“

Nasari, Anfang 30 und bei den Fußballern der Region bekannt, hatte bis März dieses Jahres die Büppeler Frauen trainiert. „Dann hatte einiges nicht mehr gepasst, aber wir sind im Guten auseinandergegangen.“ Zuvor hatte Nasari als sportlicher Leiter Kickers Wahnbeks gewirkt und als Trainer an der Seite von Boris Ekmescic nur knapp mit dem TSV Oldenburg den Aufstieg in die Oberliga verpasst.

Der B-Lizenzinhaber mit iranischen Wurzeln freut sich, bei einem Traditionsverein wie dem BV Essen tätig werden zu können. „Die Farben blau und weiß passen auch gut zu mir, schließlich bin ich HSV-Fan.“ Mit dem Vorstand des BVE habe er gute Gespräche geführt. „Das passt alles gut zusammen“, sagt Nasari. Allerdings seien die letzten zehn Tage auch anstrengend gewesen. „Ich habe viele kurze Nächte gehabt und reichlich Gespräche geführt. Die Jungs, die noch da sind, wollen wir halten.“

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Sich selbst beschreibt Nasari als diszipliniert und als jemanden, der einen geraden Weg geht. „Ich bin kein Trainer, der auf fertige Spieler setzt. Die Spieler können sich unter mir weiterentwickeln, den nächsten Schritt machen. Wir wollen auch wieder Fußballer aus der eigenen Jugend ins Team holen. Beim BV Essen hat man ja jetzt die Erfahrung gemacht, dass viel Geld nicht automatisch viel Erfolg bringt.“

Auf die Landesliga freue er sich. „Das wird sehr interessant mit vielen Derbys“, sagt Nasari. Er weiß genau, welches Derby für den BVE besonders wichtig ist. „Davor, dass der SV Bevern auf den Aufstieg in die Oberliga verzichtet hat, habe ich großen Respekt.“

Er selbst sei viel rumgekommen im Fußballbereich des Oldenburger Landes. „Oft hat man mich um Rat gefragt. Jetzt möchte ich die Früchte meiner Arbeit selbst ernten“, sagt er und weiß doch genau, dass die Trauben in der Landesliga hoch hängen. „Man muss in dieser Liga mutig sein“, sagt Nasari.

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Steffen Szepanski Lokalsport / Redaktion Münsterland
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