Essen Die einen sind von der langen Wartezeit genervt, die anderen haben Wut im Bauch: Am Sonntag ab 15 Uhr könnte es im Spiel der Landesliga-Fußballer des BV Essen beim FC Schüttorf richtig zur Sache gehen. Schließlich werden die Essener nach dann 25 Tagen ohne Meisterschaftsspiel erstmals wieder um Punkte kämpfen. Und die Schüttorfer wollen den Ärger über ihre 1:2-Niederlage bei Tabellenführer SC Melle, der am letzten Sonntag erst in der Nachspielzeit zum Sieg traf, in Energie umwandeln.

Ein Larifari-Spiel wird das Duell des Tabellensechsten gegen den 14.-platzierten Gast also auf keinen Fall. Zumal die Essener nicht nur die Wartezeit aufs nächste Punktspiel beenden wollen. Auch für den ersten Auswärtssieg wird es aus Essener Sicht im sechsten Spiel auf fremdem Platz endlich mal Zeit. „Wir fahren nach Schüttorf, um auf Sieg zu spielen“, macht Mohammad Nasari, Trainer des BVE, klar.

Und davon, dass sein Team auch auswärts etwas reißen kann, ist Nasari überzeugt. „Voxtrup hat das gegen uns richtig gut gemacht, aber die Niederlagen gegen Melle, Oyte und den BVC waren unglücklich“, meint Nasari. „Und aus den Niederlagen haben wir gelernt“, sagt der BVE-Coach, ohne ins Detail gehen zu wollen. „Wir müssen in Schüttorf kompakt stehen und auf unsere Chance lauern.“

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Schließlich haben die Schüttorfer schon 25 Tore kassiert – allerdings auch 25 Treffer erzielt. „Der Gegner ist torhungrig und wird nicht zögern, aus allen Lagen zu schießen“, ist sich Nasari, der auf den gelb-rot-gesperrten Orgest Buzi verzichten muss, sicher.

Die Schüttorfer haben aber nicht nur Wut im Bauch, sondern auch ein Formhoch zu verzeichnen. In Melle hatte der FCS eine gute erste und eine hervorragende zweite Halbzeit gespielt.

Doch auch die Essener waren ja vor ihrer langen Zwangspause, in der sie viel trainiert haben, erfolgreich unterwegs. Drei Spiele waren sie unbesiegt geblieben. „Schon deshalb kam die Pause zu einem ungünstigen Zeitpunkt“, sagt Nasari. „Aber wir hätten unseren Platz kaputt gemacht, wenn wir gespielt hätten. Da kann man nichts machen.“

Umso mehr können die Essener in Schüttorf machen. Zum Beispiel, sich als unangenehmer weil kampfeslustiger Gast präsentieren. Nach der nervigen Wartezeit gilt es, den Gegner mit Hartnäckigkeit zu nerven . . .

Steffen Szepanski Lokalsport / Redaktion Münsterland
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