Essen /Bevern Dass in der Fußball-Landesliga Weser-Ems jeder jeden schlagen kann, hört man ja immer mal wieder. Und spätestens, seit Union Lohne BW Lohne, also das Schlusslicht den Spitzenreiter, mit 2:1 bezwungen hat, ist diese These schwer zu bestreiten. Schon deshalb würde der BV Essen an diesem Sonntag mit reichlich Respekt im Gepäck in die Grafschaft Bentheim zum Tabellenletzten Union Lohne reisen. Aber ob es zu dieser Fahrt überhaupt kommt und in Wietmarschen wie geplant ab 14.30 Uhr gespielt werden kann, ist wegen des Regenwetters fraglich. Dasselbe gilt für die Begegnung des SV Bevern, der an diesem Sonntag ab 15 Uhr bei GW Mühlen spielen soll.

Union Lohne - BV Essen. „Wir sind gut vorbereitet und haben alle Mann an Bord – jetzt wollen wir auch endlich spielen. Diese Warterei wegen des Wetters nervt mich unheimlich“, sagt BVE-Coach Mohammad Nasari. „Langsam geht innerhalb der Mannschaft die Spannung verloren, und das muss ich unbedingt verhindern.“

Schon deshalb plant Nasari zweigleisig: Sollte das Punktspiel – wie befürchtet – abgesagt werden, will er zumindest ein Testspiel bestreiten. „Lieber würden wir aber um Punkte spielen. Es ist Zeit, endlich Gas zu geben und in den Spielrhythmus zurück zu finden.“

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GW Mühlen - SV Bevern. Auch der amtierende Landesliga-Meister und momentane Tabellensechste würde gerne ins Punktspieljahr 2020 einsteigen, zumal der letzte Test am vergangenen Samstag beim SV Meppen II mit 1:0 sehr zur Zufriedenheit von Trainer Matthias Risse ausgefallen war. „Wir sind gut vorbereitet, aber ich fürchte, in Mühlen, dessen Platz oft sehr tief ist, droht uns der nächste Spielausfall“, sagt Risse, dem die Wettbewerbsverzerrung gehörig gegen den Strich geht.

„Mannschaften mit Kunstrasenplätzen sind klar im Vorteil, die anderen Teams werden wohl oder übel englische Wochen bestreiten müssen, was angesichts der höheren Belastungen ein Nachteil ist. Generelle komplette Absagen von Spieltagen finde ich gerechter“, sagt Risse, der seit dem 1. Dezember (7:2-Erfolg in Steinfeld) kein Punktspiel mehr bestreiten lassen konnte. So hinkt der SVB gegenüber Kunstrasenteams wie Spitzenreiter BW Lohne oder SC Melle schon um drei beziehungsweise vier Spiele hinterher.

Sollte in Mühlen, wo Risse ein Kampfspiel erwartet, gespielt werden können, stünde wie zuvor der gewohnte Kader mit 15 Feldspielern und zwei Torhütern bereit.

Steffen Szepanski Lokalsport / Redaktion Münsterland
Jürgen Schultjan Lokalsport / Redaktion Münsterland
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