Bevern /Melle Die Nervosität vor dem ersten Heimspiel des Jahres ist verflogen. Mit einem souveränen 3:0-Heimsieg gegen den SV Bad Bentheim hat Fußball-Landesligist SV Bevern Platz sieben in der Tabelle gefestigt, geht der Neuling diesen Samstag (Anpfiff: 16.30 Uhr, Carl-Starcke-Platz) zuversichtlich die nicht einfache Aufgabe beim Tabellenvierten SC Melle an.

„Melle ist eine seit Jahren gut eingespielte Mannschaft, die in der Abwehr sehr gut organisiert ist. Wir haben in unserem Heimspiel etwas unglücklich den Sieg noch aus der Hand gegeben“, sagt Beverns Trainer Matthias Risse. So gab Bevern zu Hause neben den Niederlagen gegen BW Lohne und TV Dinklage nur noch einen Punkt ab – eben den an Melle. Der damalige Schütze zum 2:2-Endstand, Melles Torjäger Yakup Akbayran (neun Saisontore), brummt allerdings eine Sperre ab. Er sah im Derby in Bad Rothenfelde kurz vor Schluss die Ampelkarte, nachdem sein Team zuvor eine 2:0-Führung noch aus der Hand gegeben und in der Schlussviertelstunde mächtig unter Druck gestanden hatte.

So ausgeglichen wie das Ergebnis – Melle ist neben Bad Rothenfelde und Friesoythe mit acht Unentschieden der Remiskönig der Liga – ist auch die gesamte Bilanz des SC Melle, der jeweils erst ein Spiel zu Hause und auswärts verloren hat. Ein weiteres Zeichen dafür, wie schwer die Aufgabe für den SV Bevern werden könnte, denn der Neuling weist auswärts zwei Siege bei sieben Niederlagen vor. So wäre das erste Auswärts-Remis beim Remiskönig schon ein Erfolg und der Abstand zur Abstiegsregion, der nur fünf Punkte beträgt, gewahrt.

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„Wir müssen Melle rechtzeitig in seinem gepflegten Aufbauspiel effektiv stören, sonst wird es ganz schwierig, dort etwas zu holen“, sagt Risse, der mit den sich wieder erheblich verbessernden Trainingsbedingungen sehr zufrieden war, zumal er damit rechnet, dass in Melle auf Naturrasen gespielt wird.

Nicht dabei sein wird Michael Abramczyk. Nach seiner Ampelkarte aus dem Spiel gegen Bad Bentheim wird er eine Partie zuschauen müssen. Außerdem muss Maximilan Schulte (Adduktorenprobleme) aussetzen. Für ihn rückt Jannis Wichmann in die Innenverteidigung.

Jürgen Schultjan Lokalsport / Redaktion Münsterland
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