EMSTEKERFELD Die Bezirksliga-Fußballer des TuS Emstekerfeld haben einen optimalen Saisonstart hingelegt. Nach dem 3:2-Sieg in Mühlen in der Vorwoche gab es auch am Sonntag gegen Aufsteiger Barßel drei Punkte. Die Elf von Trainer Paul Jaschke gewann gegen den STV vor eigener Kulisse deutlich mit 7:0 (5:0). Der TuS hat sich zudem die Tabellenführung gesichert.

Ohne zahlreiche Stammspieler – es fehlten unter anderem Goalgetter Martin Kreklau und Sebastian Koch – hielten die Gäste zunächst noch gut mit. Allerdings hatte Emstekerfeld schon nach 180 Sekunden die Chance, in Führung zu gehen. Bastian Miecks Kopfball tropfte aber nur auf die Latte. Auf der anderen Seite verzog Marcel Büscherhoff nach einer Ablage von Jan Weber (8.).

Im weiteren Spielverlauf wurden die Hausherren vor circa 180 Zuschauern immer dominanter. STV-Torwart Andreas Fischer hielt gegen Sascha Thale (13.) und Stefan Backhaus (16.) aber noch die „Null“ fest. In der 23. Spielminute war aber auch Fischer machtlos. Nach einer Flanke von Sascha Thale verschätzte sich Konstantin Becker, und Dennis Witt köpfte frei stehend vor dem Barßeler Schlussmann ins Tor.

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Nur zwei Minuten später erhöhte Salih Darilmaz nach herrlichem Doppelpass mit Neuzugang Bastian Mieck auf 2:0. Von diesem Doppelschlag erholte sich die stark ersatzgeschwächte Elf um Spielertrainer Stefan Börgers nicht mehr. Die Zuordnung in der Defensive stimmte nun immer häufiger nicht. Der TuS kam so zu Chancen im Minutentakt. Nachdem Mieck Thale in Szene gesetzt hatte, traf dieser freistehend vor Fischer den Ball nicht richtig, und das Leder verfehlte sein Ziel.

180 Sekunden später zappelte der Ball jedoch erneut im Gästenetz. Der für den verletzten Kapitän Thorsten Kliefoth eingewechselte Christian Seidel hatte den Ball aus 20 Metern in die Maschen gehämmert. Zuvor hatte Joost Baade in günstiger Position einen Querpass von Sascha Thale verpasst.

In der 36. Minute brannte es erneut im Barßeler Strafraum. STV-Kapitän Viktor Knopf konnte sich im Laufduell gegen Salih Darilmaz nur mit unfairen Mitteln zur Wehr setzen. Den fälligen Strafstoß verwandelte Bastian Mieck souverän.

Für die Barßeler Rumpfelf kam es immer dicker. Nach einer Hereingabe von Dennis Witt brachte der TuS dank Sascha Thale die Kugel zum fünften Mal im STV-Gehäuse unter (40.). Der Youngster hätte zwei Minuten später gleich seinen zweiten Streich folgen lassen können. Er fand jedoch in Andreas Fischer seinen Meister.

Im zweiten Durchgang nahm die Elf von Trainer Paul Jaschke dann ein wenig Tempo raus. Besonders in den Offensivaktionen wirkte der TuS nun nicht mehr so zwingend wie noch im zweiten Abschnitt der ersten Halbzeit. Zwar schoss Emstekerfeld noch einige Male aufs STV-Gehäuse. Ernsthaft in Gefahr geriet die Abwehr um Stefan Börgers zunächst nicht mehr. Barßel konnte ein wenig Luft holen, setzte sich in der Offensive aber kaum nennenswert in Szene.

Erst in der Schlussphase nahm die Partie noch einmal richtig an Fahrt auf. Zunächst stand Schiedsrichter Steffen Dartsch im Mittelpunkt. Erneut war Salih Darilmaz im Strafraum gelegt worden (79.). Die Pfeife des Unparteiischen blieb aber dieses Mal stumm. Eine Zeigerumdrehung später war die Szene aber schon wieder vergessen. Sascha Thale tanzte zwei Barßeler Abwehrspieler im Strafraum aus und drosch den Ball an Fischer vorbei ins Netz.

In der 84. Minute stimmte die Abstimmung zwischen Fischer und Spielertrainer Börgers nicht, so dass Salih Darilmaz den Ball nur noch ins Tor hätte schießen müssen. Der sprintstarke Mittelfeldspieler schoss das Leder aber über den Querbalken. Den Schlusspunkt setzte schließlich erneut Youngster Sascha Thale. Nach einer sehenswerten Vorlage von Stefan Backhaus drückte der 18-Jährige die Kugel über die Linie. Nur die Halbzeitpause hatte Thale von einem lupenreinen Hattrick getrennt.

„Wir dürfen dieses Ergebnis nicht überbewerten. Natürlich ist es schön, dass wir zu null gespielt haben, und sieben Tore muss man auch erst einmal schießen. Gegen eine Barßeler Mannschaft in Bestbesetzung wäre das ein ganz anderes Spiel geworden, da bin ich mir sicher. So haben uns die schnellen Tore in der ersten Halbzeit in die Karten gespielt. Sie haben den Barßelern das Genick gebrochen.“

„Ich will gar nicht alle Verletzten aufzählen, die uns nicht zur Verfügung gestanden haben. Wir können ohnehin nichts daran ändern. Mit dem vollen Aufgebot wären wir hier sicherlich anders aufgetreten. Nach den schnellen Toren war es schwer.“

„Die ganze Truppe hat super gespielt. Wir haben hinten dicht gehalten und vorne die Tore geschossen. Meine Chancenverwertung könnte allerdings noch ein wenig besser werden.“

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