Emstekerfeld /Höltinghausen Die einen befinden sich im Aufwind, die anderen leckeren ihre Wunden. Bei den Fußball-Bezirksligisten TuS Emstekerfeld und SV Höltinghausen herrschen derzeit verschiedene Gefühlswelten. Der SVH kämpft gegen den Abstieg, und der TuS will in der Tabelle nach oben hin noch Boden gutmachen. Am Sonntag haben beide Clubs ein Heimspiel vor der Brust. Der SV Höltinghausen empfängt die Reserve von BW Lohne, und der TuS trifft auf GW Brockdorf. Beide Partien beginnen um 15 Uhr.

TuS Emstekerfeld - GW Brockdorf. Für den Emstekerfelder Stürmer Henrik Engelbart ist eines sonnenklar: „Wenn wir gegen Brockdorf erfolgreich sein wollen, müssen wir genau dieselbe Einstellung an den Tag legen wie in der ersten Halbzeit gegen den SV Höltinghausen.“ Dem ist nicht zu widersprechen. Schließlich setzten die Emstekerfelder ihren Gegner phasenweise so stark unter Druck, dass dieser nicht mehr wusste, wo vorne und hinten ist. „Wir haben es gut gemacht und zum richtigen Zeitpunkt die Tore erzielt“, so Engelbart. Ärgerlich sei in der ersten Halbzeit nur gewesen, dass die Chancenverwertung zu wünschen übrig ließ, so Engelbart weiter. „Das muss ich mir auch hinter die Ohren schreiben. Zwei Dinger hätte ich machen müssen“, gibt sich Engelbart gewohnt selbstkritisch.

Dass es seinem Team nicht gelungen sei, in der zweiten Halbzeit genauso bissig zu agieren wie vor dem Seitenwechsel, ärgert ihn auch. Mit dem Gegentor zum 1:3 habe man Höltinghausen zudem zurück ins Spiel gebracht. Dies sei unnötig gewesen, meint Engelbart.

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Am Sonntag sind indes Jens Niemann und Stefan Backhaus wieder im Kader, die in Höltinghausen aus beruflichen Gründen fehlten.

SV Höltinghausen - BW Lohne II. Die 1:3-Derbyniederlage gegen den TuS Emstekerfeld ist ein echter Tiefschlag für den SV Höltinghausen gewesen. „Wir haben das Spiel in der ersten Halbzeit verbockt. Da habe ich meine Mannschaft gar nicht wiedererkannt. Wir haben es nicht geschafft, Ruhe in unser Spiel zu bringen“, sagt Höltinghausens enttäuschter Trainer Zvonimir Ivankic.

In der zweiten Halbzeit habe es viel besser ausgesehen. „Da kann ich der Mannschaft keinen Vorwurf machen. Das war Leidenschaft pur“, so Ivankic. Ein Knackpunkt der zweiten Halbzeit war sicherlich die 53. Minute, als Sebastian Dinklage die Riesenchance zum möglichen 2:3-Anschlusstreffer kläglich vergab. „Wer weiß, was dann noch möglich gewesen wäre. Aber hätte, wäre und wenn hilft uns jetzt nicht weiter“, so Ivankic. Es gehe nun darum, das Spiel vernünftig zu analysieren und die Ruhe zu bewahren und konzentriert weiterarbeiten, um für Lohne gewappnet zu sein.

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