EMSTEKERFELD Nach der 1:2-Pleite am vergangenen Wochenende in Wilhelmshaven hat der TuS Emstekerfeld in die Erfolgsspur zurückgefunden. Der Fußball-Bezirksoberligist gewann am Sonnabend daheim gegen den SC Spelle-Venhaus 4:1 (1:1).

Dabei hatte es für die Gastgeber zunächst nicht gut ausgesehen. Kurz vor dem Anpfiff stand TuS-Coach Uli Borchers mit sorgenvoller Miene am Spielfeldrand. Flügelspieler Salih Darilmaz klagte über Nackenschmerzen. Doch der ehemalige Friesoyther biss auf die Zähne und lief auf.

Dennoch glätteten sich die Sorgenfalten auf Borchers’ Stirn nicht, spielten die Speller doch stark auf. Bereits in der 30. Sekunde jagte der freistehende Labinot Hasani den Ball aus zehn Metern über das Emstekerfelder Gehäuse. Zudem bekamen die Gastgeber Spelles Stefan Raming-Freesen nicht in den Griff. Der 21 Jahre alte rechte Außenverteidiger sorgte mit seinen Vorstößen immer wieder für Gefahr im Emstekerfelder Strafraum und war extrem kopfballstark. TuS-Keeper Konstantin Kessler musste gleich zweimal sein ganzes Können aufweisen, um ein Tor des Youngsters zu verhindern (9., 16.).

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Emstekerfeld hatte große Probleme: Die Zuteilung passte hinten und vorne nicht. Die Gäste konnten nach Belieben schalten und walten. Emstekerfeld war in der Anfangsphase nur einmal gefährlich. Spelles Torwart Roman Frik hielt Volker Kliefoths 30-Meter-Schuss.

Doch Spelle blieb am Drücker. In der 24. Minute erzielte Daniel Rehers die verdiente Gästeführung. Hasani vergab anschließend noch zwei dicke Möglichkeiten zur Resultatsverbesserung (33., 42.). Das rächte sich: In der Nachspielzeit wurde Emstekerfelds Stürmer Björn Fresenborg 25 Meter vor dem Speller Tor zu Fall gebracht. Adrian Ellermann schnappte sich den Ball und verwandelte den Freistoß direkt. Der Ball war unmittelbar vor dem heranhechtenden Roman Frik aufgesprungen.

In der Pause stellte Borchers um. Für den unglücklich agierenden Dennis Rutz kam Niklas Thoben. Er sollte die Kreise von Raming-Freesen einengen. Zudem rückte Ercan Ablak ins zentrale defensive Mittelfeld.

Die Umstellungen zahlten sich aus. Thoben ließ Raming-Freesen nicht mehr zum Zug kommen. Neun Minuten nach Wiederbeginn staubte Björn Fresenborg zur 2:1-Führung ab. Der TuS nahm an Fahrt auf. 120 Sekunden später erhöhte Fresenborg mit einem Flachschuss auf 3:1. Die Speller brachen ein. Emstekerfeld investierte einfach mehr. Mit hoher Laufbereitschaft und der nötigen Aggressivität kaufte der TuS den Gästen den Schneid ab.

Acht Minuten vor dem Spielende leistete sich SC-Kapitän Thorsten Schütte einen katastrophalen Aussetzer. Er spielte einen ungenauen Querpass auf Roman Frik. Ellermann spritzte dazwischen, ließ Frik mit einer Körpertäuschung ins Leere laufen und markierte das 4:1.

Kurz vor Schluss handelte sich Emstekerfelds Ersatztorwart Nils Kordon eine unnötige Gelbe Karte wegen Zeitspiels ein. Er hatte den Ball, der ins Seitenaus gerollt war, mit der Hacke über die Ersatzbank befördert.

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