KREIS CLOPPENBURG Aufsteiger SV Emstek machte einen weiteren Schritt Richtung Klassenerhalt. Die Gäste aus Loga spielten nach der Pause wie ein Absteiger.

Von bodo tarow KREIS CLOPPENBURG - In der Fußball-Bezirksoberliga hat der SV Emstek gestern seinen Aufwärtstrend bestätigt. Die Elf von Trainer Predrag Uzelac setzte sich daheim gegen Frisia Loga mit 5:1 durch. Neu angesetzt werden muss derweil die Partie zwischen Spitzenreiter VfL Löningen und dem BV Cloppenburg II. Das Spiel wurde, nachdem ein Zuschauer zusammengebrochen war, beim Stande von 2:0 für Löningen kurz vor der Pause abgebrochen.

VfL Löningen – BV Cloppenburg II: Abbruch beim Stande von 2:0 für Löningen. Das Derby und Spitzenspiel wurde von einem tragischen Zwischenfall überschattet. Kurz vor der Pause brach ein Löninger Zuschauer – der Vater von VfL-Coach Daniel Breher – auf der Tribüne zusammen. Schiedsrichter Bastian Freytag (Langenberg) beendete daraufhin die Partie.

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Zu diesem Zeitpunkt lag der Tabellenführer vor 300 Zuschauern mit 2:0 vorne. In einer von Beginn an leidenschaftlich und mit hohem Tempo geführten Partie hatte Löningen zunächst Vorteile. VfL-Manndecker Mario Nolting köpfte nach einem Freistoß von Markus Wichmann aus sechs Metern knapp vorbei (8.). Sechs Minuten später die VfL-Führung: Nach einem zu kurz abgewehrten Angriff bediente Ulrich Manemann Ferdi Diedrich per Kopf. Der Torjäger zog aus zehn Metern sofort ab, und der Ball schlug neben dem Pfosten ein.

Auch in der Folge wirkte die BVC-Deckung nicht sattelfest. Zunächst scheiterte wiederum Diedrich am gut reagierenden Dominique Nowak (16.). Sekunden später rettete nach einem Kopfball von André Thürmann der Pfosten für die Gäste.

Cloppenburg wurde erst nach 25 Minuten im Offensivspiel aktiver. Nach einer Blitz-Kombination über Paul Kosenkow und Tomasz Smolka verstolperte Gordon Leszinski frei vor VfL-Keeper Jens Burke (28.). Effektiver die Heimelf: Nach Pass von Torsten Bünger schüttelte Ludger Brunnecke Widersacher Christian Timmen ab und ließ Nowak aus spitzem Winkel keine Chance (36.).

Nach Aussage von Staffelleiter Werner Busse (Cloppenburg) wird die Partie „definitiv neu angesetzt“.

Tore: 1:0 Diedrich (14.), 2:0 Brunnecke (36.).

VfL Löningen: Burke – Bünger – Nolting, Thürmann – Schmunkamp, Möller, Bremersmann, Wichmann – Manemann – Brunnecke, Diedrich.

BV Cloppenburg II: Nowak – Stagge, Timmen, Nieland – Ewen, Kaiser, Smolka, Beresch, Kosenkow – Colak, Leszinski.

Schiedsrichter: Freytag (Langenberg).

SV Emstek – Frisia Loga 5:1 (1:1). Bis zur Pause mussten die Gastgeber noch um den angepeilten Dreier gegen die Ostfriesen bangen: Es hieß 1:1. Benjamin Geus hatte Loga, als die Emsteker Abwehr einen Tiefschlaf hielt, mit einem satten Schrägschuss in Führung gebracht (11.). Per Abstauber markierte Tim Schröder den Ausgleich (31.) Zuvor hatte Logas Keeper Detlef Brinkmann einen 20-Meter-Schuss von Lukas Niemeyer nur abklatschen können. Als dann Referee Mark Setjewitz (Emsteks Teamsprecher Heiner Klausing: „Der war eine einzige Katastrophe“) nach einer vermeintlichen Attacke von SVE-Keeper Jörg Riemann an Geus Elfmeter gab (40.), drohte der erneute Rückstand. Riemann wehrte den Strafstoß von Enno Martini aber mit einem starken Reflex ab.

Nach Wiederbeginn lief’s bei der Heimelf dann wie geschmiert. „Wir haben zugelegt, und Loga ist total eingebrochen“, hatte Klausing die Begründung parat. Bereits in der 48. Minute köpfte Heiner Budde eine Ecke zum 2:1 ein. Logas Torhüter Detlef Brinkmann sah dabei denkbar schlecht aus, wie auch beim 3:1: Brinkmann ließ ein Freistoß von Sven Makulla – ohne einzugreifen – ins Netz zischen (56.). Der Rest war reine Formsache. Schröder (66.) und Jakob Niemeyer (80.) erhöhten auf 5:1. Sekunden später traf Peter Lüesse den Pfosten. Kurz vor Schluss flog Logas Jan Winckler vom Platz (87., gelb-rote Karte).

Tore: 0:1 Geus (11.), 1:1 Schröder (31.), 2:1 Budde (48.), 3:1 Makulla (56.), 4:1 Schröder (66.), 5:1 Jakob Niemeyer (80.).

SV Emstek: Riemann – Michael Lüesse – Budde, André Harmuth – Makulla, Mieck (67. Peter Lüesse), Sascha Harmuth, Renze, Jakob Niemeyer – Schröder (77. Baumann), Lukas Niemeyer (72. Seidel).

Schiedsrichter: Setjewitz (Holzhausen).

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