Petersdorf Volksfeststimmung beim SV Petersdorf. Am Sonnabend setzte das Team von Spielertrainer Ronny Bensch nach der Vize-Meisterschaft in der 1. Fußball-Kreisklasse und dem damit verbundenen Kreisliga-Aufstieg der Saison die Krone auf. Durch einen 3:1-Erfolg gegen den Kreisligisten SV Gehlenberg holten sich die Petersdorfer erstmals in der Vereinsgeschichte den Kreispokal.

Vor der Top-Kulisse von rund 1000 Zuschauern im schmucken Petersdorfer Stadion boten beide Teams keinen Gourmet-Fußball. Kampf und Krampf waren angesagt. Ein Treffer lag erstmals in der 20. Minute in der Luft. Gehlenbergs Elias Langliz zog aus halb-rechter Position ab. Doch Petersdorfs Keeper Kevin Gründing boxte die Kugel aus dem kurzen Eck.

Anschließend zeigten sich die Gastgeber eiskalt. Mathias Bastek schickte Alexander Bock per Steilpass. Dessen Schrägschuss konnte Tiberius-Ionel Bosilca zwar noch abwehren. Doch SVP-Kapitän Thore Schlarmann staubte zum 1:0 ab (24.). Gehlenberg wirkte kurzzeitig angeknockt. Nach einer Freistoßflanke von Johannes Cloppenburg schraubte sich Petersdorfs Spielertrainer Ronny Bensch am höchsten und köpfte wuchtig zum 2:0 ein (30.).

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Doch nur vier Minuten später war Gehlenberg wieder zurück im Spiel. In bester Junuzuvic-Manier zirkelte Elias Langliz einen Freistoß aus 18 Metern millimetergenau ins Dreieck. Petersdorfs Schlussmann Kevin Gründing rasselte bei seinem Rettungsversuch an den Pfosten und musste minutenlang behandelt werden.

Nach der Pause neutralisierten sich beide Mannschaften, ehe sich Petersdorf erneut als eiskalt präsentierte. Nach einem Konter bediente Thore Schlarmann den mitgelaufenen „Ali“ Bock, der aus vier Metern mühelos zum 3:1 vollstreckte (65.). Das Spiel war so gut wie entschieden.

Gehlenberg steckte zwar nicht auf und kam noch zu einigen Möglichkeiten. Da aber Kapitän Kevin Kaiser (66.), Rene Meemken (73.), und Stefan Langliz (75.) gute Möglichkeiten ausließen, kam keine Spannung mehr auf. Auf der anderen Seite hätte Alexander Bock sogar noch auf 4:1 erhöhen können (84.).

„Gehlenberg war eine harte Nuss. Wir sind alle überglücklich. Es ist überragend für den Verein, dass erstmals der Pot geholt wurde“, jubelte Petersdorfs Spielertrainer Ronny Bensch, bevor es die obligatorischen Bierduschen gab.

Auf der anderen Seite zeigte sich Gehlenbergs Coach Georg Haskamp als fairer Verlierer. „Das war kein gutes, ein zerfahrenes Spiel. Unter dem Strich geht der Petersdorfer Sieg in Ordnung. Meiner Mannschaft haben nach dem kräftezehrenden Abstiegskampf ein paar Prozent gefehlt. Leider haben wir in der Schlussphase das 2:3 mehrfach verpasst. Ansonsten wäre vielleicht noch etwas möglich gewesen.“

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