Garrel /Höltinghausen Zwar pausieren an diesem Wochenende die Handball-Oberligisten der Frauen vom SV Höltinghausen (zurzeit Sechster) und BV Garrel (Platz elf), aber die Blicke sind auch schon in die Zukunft, die Saison 2013/2014 gerichtet.

Nach dem Befreiungsschlag mit dem 31:14 gegen Schlusslicht HSG Schwanewede/Neuenkirchen ist die Brisanz beim amtierenden Oberligameister BV Garrel, was den Klassenerhalt anbetrifft, ein wenig heraus, wenngleich Garrel noch nicht gerettet ist. Trainerin Birgit Deeben hatte ihren lange geplanten Rücktritt zum Saisonende extra erst nach dem Spiel öffentlich gemacht, aber damit nun schon eine Kandidatenwelle ausgelöst. Unter vier Interessenten kommt mit Wolfgang Roßberg, Trainer des SV Höltinghausen, eventuell ein weiterer Kandidat hinzu. Gespräche, so sagte Franz-Josef Kettmann vom BV Garrel gegenüber der NWZ, habe es aber noch nicht gegeben.

Die personelle Lage, die sich dem neuen Trainer in Garrel aber auch in Höltinghausen für die kommende Saison stellt, dürfte beim Entscheidungsprozess ein große Rolle spielen. Und diese Lage ist nicht einfach, weiß auch Birgit Deeben. Sie wird die A-Juniorinnen, wie gemeldet, weiterhin trainieren und hat reichlich Erfahrung damit, wie oft der Nachwuchs dem Frauenteam personell bislang zur Seite stehen musste und darüber hinaus stehen muss. Umso wichtiger sollte die Chemie zwischen dem zukünftigen Trainer beim BV Garrel und der Nachwuchstrainerin Birgit Deeben stimmen, vor allem wenn einige Routiniers beim BV Garrel aufhören sollten.

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Madlen Biller wartet auf ihre erste Arbeitsstelle als Polizistin, Kim von Aschwege steht vor ihrem Referendariat, während Christiane Hüls nach Schulteroperation hofft, wieder spielen zu können. Der Nachwuchs ist da keine Garantie, die möglichen Abgänge zu kompensieren. Meike Deeben wartet auf ihren Studienort, während Merle Rindfleisch studienbedingt nach Hannover zurückziehen wird. Kim Dieker zieht einen Auslandsaufenthalt in Erwägung. Da droht Personalknappheit, die sich beim SV Höltinghausen auch entwickeln könnte. Martina Hilgenberg, Melanie Grafe und Natascha Voßmann wollen bekanntlich ihre Karriere beenden.

Jürgen Schultjan Lokalsport / Redaktion Münsterland
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