Cloppenburg „Das Ding haben Mannschaft und unsere Fans zusammen herumgerissen“, sagte Torsten Landwehr, Co-Trainer des Handball-Oberligisten TV Cloppenburg nach dem 32:32 (19:22) gegen die SG HC Hastedt/Bremen. Damit feierte der personell gebeutelte Gastgeber nach zuletzt einigen Enttäuschungen wieder ein kleines Handball-Fest. Lennart Witte, Mirco Neunzig, Ngadhnjim Xhafolli bissen mehr oder weniger auf die Zähne, während Neu-Vater Michael Siemer und Ole Harms privat und beruflich bedingt nicht trainieren konnten – gute Voraussetzungen für ein Duell mit einem Tabellenzweiten sehen anders aus.

Als aber Karl Niehaus in gekonnter Manier seinen vierten Siebenmeter knapp 50 Sekunden vor Schluss zum 32:32 und damit erst zweiten (!) Ausgleich für den TVC verwandelte, und trotz anschließender Unterzahl Torwart Niklas Planck fünf Sekunden vor Schluss den letzten Gästeversuch exzellent entschärfte, war der Rest nur noch Jubel.

Das TVC-Lager feierte, beim Neuling aus Hastedt/Bremen, der wohl endgültig seine Titelhoffnungen begraben musste, war die Enttäuschung groß. Hatte der Gast es doch nicht verstanden, deutliche Vorsprünge (15:9, 19.; 22:17, 28.) vor der Pause und danach ein 29:25 (49.) zum Sieg zu verwerten. Aber ihr Gegner hatte sich viel vorgenommen, wollte die letzten Enttäuschungen wegspielen.

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Und das trotz aller Probleme: Torwart Nils Buschmann (Magen-Darm-Infekt) fehlte, David Albrecht spielte nur fünf Minuten im Tor, ehe seine Wadenverletzung wieder aufbrach. Die Last lag allein auf den Schultern von Planck, der im zweiten Abschnitt eine vorzügliche Partie ablieferte, während er vor der Pause, als der Tag des offenen Tore ausgerufen worden war, sträflich allein gelassen wurde.

Auch wenn die Gäste Nachlässigkeiten zu einfachen Toren nutzten, so wehrte sich der TVC mit großer Leidenschaft. Mehrmalige Abstände von sechs Treffern wurden so immer wieder aufgeholt. Die Maßnahme, Jannis Koellner gegen Gästespielmacher Marten Franke zu stellen, zahlte sich vor allem nach der Pause aus. Spätestens nach Koellners Doppelschlag zum 29:30 (55.) und 30:31 (57.) wurde es zum Nervenspiel mit gutem Ausgang für den TVC.

TVC: Albrecht, Planck - Siemer, Koellner (7), Niehaus (5/4), Harms (5), Witt (6), Koopmeiners (1), Feldhaus (n.e.), Xhafolli, Schmidt (8), Bärlein (n.e.), M. Neunzig.

7 m: TVC 4 (Karl Niehaus verwandelt alle) - SG 2 (Marten Franke vollstreckt einen und scheitert an Niklas Planck). Zeitstrafen: TVC 3 (Lennart Witt 2, Michael Siemer) - SG 5 (Lasse Till 2, Edwin de Raad, Yannick Schäfer, Ole Fietze je 1). Schiedsrichter: Thomas Determann/Markus Richter (Burg Gretesch). Zuschauer: 500.

Jürgen Schultjan Lokalsport / Redaktion Münsterland
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