GARREL /GANDERKESEE Die Handballerinnen des BV Garrel haben ihre Durststrecke beendet. Der Regionalligist gewann am Sonnabend in Ganderkesee 26:23 (12:11) gegen die HSG Hude/Falkenburg 26:23. Der vierte Garreler Saisonerfolg war zugleich der erste doppelte Punktgewinn seit dem 34:32-Heimsieg gegen die Reserve SV Union Halle-Neustadts am 11. Oktober vergangenen Jahres.

Garrels Erfolg beim Schlusslicht kann gar nicht hoch genug bewertet werden: Schließlich fehlten dem BVG mit den verletzten Alex Temp und Marion Janssen zwei Schlüsselspielerinnen im Rückraum. Temp schaute sich das Spiel zusammen mit dem neuen Garreler Trainer Jörg Leyens, der nach der Partie gegen Lüneburg einsteigen wird, von der Tribüne aus an. Zudem war Torhüterin Solveig Adler verletzt, so dass Steffi Aumann durchspielen musste. Deshalb erhielt sie von Teammanager Franz-Josef Kettmann, der das Coaching übernommen hatte, ein Sonderlob: „Sie hat einen tollen Job gemacht.“

Die 200 Zuschauer, darunter 50 Fans aus Garrel, sahen nach Kettmanns Worten ein „merkwürdiges Spiel“. Garrel musste aufgrund der Ausfälle Temps und Janssens den Rückraum als Offensiv-Option vernachlässigen und agierte über weite Strecken mit zwei Kreisläuferinnen. Überdies kam Ines Langkabel mit dem in Ganderkesee geltenden Harzverbot überhaupt nicht zurecht. „Sie hat kaum mal einen Ball aufs Tor gekriegt und sich deshalb aufs Anspielen beschränkt“, sagte Kettmann.

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Dennoch stellten die Gäste die klar bessere Mannschaft. Kerstin Aumann zeigte auf Linksaußen eine starke Vorstellung. Überdies überzeugten Sylwia Smzyczyk und Anna Anuszewska auf den Halbpositionen mit aggressiver Abwehrarbeit. Dagegen spielte Zugang Jennifer Winter sowohl im Angriff – sie warf acht Tore – als auch in der Deckung überragend. „Es war unglaublich, wie viele Bälle sie uns mit ihrer Schnelligkeit gerettet hat“, sagte Kettmann.

Indes setzten sich die Gäste erst in der Schlussphase ab. Zuvor hatten sie viel zu viele Chancen ausgelassen. Drei verworfene Siebenmeter und etliche unkonzentriert abgeschlossene Gegenstöße schmeckten Kettmann gar nicht. Allerdings wollte er die Leistung der Huder Torhüterin Nina Lampe nicht schmälern: „Sie hat uns fast den Zahn gezogen.“ Aber eben nur fast.

BV Garrel: Stefanie Aumann - Anuszewska (4), Grafe, Möller, Kerstin Aumann (3), Langkabel (3), Nina Bruck (4), Wilke-Runnebaum, Smzyczyk (4/3 Siebenmeter), Winter (8), Rolfes.

Spielverlauf: 5:5 (15.), 7:10 (20.), 11:12 (Hz.), 12:14 (33.), 17:19 (40.), 21:20 (47.), 23:26 (60.).

Wolfgang Grave Lokalsport / Redaktion Nordenham
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