FRIESOYTHE Der Friesoyther Hallenfußballmeister 2009 heißt VfL Markhausen. Der Kreisklassist setzte sich in einem dramatischen und von den 500 Zuschauern lautstark begleiteten Finale mit 4:3 (2:2) nach Verlängerung gegen die bei der 25. Auflage erstmals überhaupt teilnehmende zweite Vertretung des SV Altenoythe durch.

Dabei hatten die Altenoyther die Trophäe schon in der Clubvitrine auf Hohefeld gesehen. Michael Dumstorff knallte den Ball nach gut 60 Sekunden mit der Pike unter die Latte des Markhauser Tores. Keine 120 Sekunden später erhöhte Sascha Müller auf 2:0. Markhausen bewies aber erstaunliche Nehmerqualitäten und wurde immer stärker, erst recht, als Spielertrainer Horst Schrapper einen Hand-Neunmeter sicher zum 1:2 versenkte. Wütende Attacken folgten. Dennoch schien dem Schrapper-Team die Zeit davonzurennen. Exakt fünf Sekunden vor der Schluss-Sirene hieß es dann doch 2:2. Nach einem großen Missverständnis in der SVA-Deckung hatte Schrapper das Spielobjekt im Fallen über die Torlinie gespitzelt – Verlängerung.

Markhausen war jetzt oben auf. Torjäger Dennis Deters traf keine Minute nach Beginn der Extrazeit zum 3:2. Sekunden später erhöhte er mit einem dreisten und perfekten Lupfer auf 4:2. Jetzt stürmte Altenoythe inklusive Keeper Peter Lücking, dem aber nur noch das 3:4 gelang.

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Platz drei holte sich Favorit und Titelverteidiger Friesoythe I durch ein 7:6 in einem reinen Neunmeterschießen über den SV Thüle. Zuvor hatte es im Semifinale ebenfalls prickelnde Spiele gegeben. Durch einen Treffer von Matthias Thunert schlug die SVA-Reserve Thüle mit 1:0. Im zweiten Halbfinale legte Hansa I durch Landu Matandu und Andreas Vogel, der mit acht Buden erfolgreichster Torschütze wurde, ein schnelles 2:0 vor. Wie später im Finale schlug Markhausen aber grandios zurück. Michael Reiners und der sich an seine frühere Stürmerkarriere erinnernde Horst Schrapper retteten den Außenseiter in die torlos bleibende Verlängerung. Vom Neunmeterpunkt aus setzte der eiskalte Underdog sich dann mit 7:5 durch.

Mitfavorit Altenoythe I war in der Gruppe A als Dritter vor Hansa II und Kampe/Kamperfehn vorzeitig gescheitert. Das entscheidende Duell gegen die nur mäßig gestarteten Markhauser wurde mit 0:2 in den Sand gesetzt. Dabei hätte den Hohefeldern schon ein Unentschieden gereicht um weiterzukommen.

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