FRIESOYTHE Stefan Lang, Trainer des SV Altenoythe, vermeidet es vor dem Derby am heutigen Sonnabend (16.30 Uhr) beim Fußball-Bezirksligisten Hansa Friesoythe, große Töne zu spucken. „Wir wollen auf dem Platz überzeugen“, sagt er. „Außerdem ist es nicht meine Art, über den Gegner herzuziehen.“

Viel lieber redet er über den bisher letzten Auftritt seiner Elf beim 3:2-Heimerfolg gegen Holdorf. „Sicherlich war auch eine Portion Glück dabei, aber wir haben eine überzeugende Leistung abgeliefert.“ Dennoch hat sich die Situation bei den Hohefeldern keineswegs entspannt. Der SVA ziert den vorletzten Platz. „Klar ist unsere Lage nicht rosig. Aber der Sieg gegen Holdorf war einfach eminent wichtig. Wir haben uns zurückgemeldet“, sagt Lang, der heute auf die verletzten Raphael Kubisch, Stefan Börgers und Eugen Meister verzichten muss. Im Stadion an der Thüler Straße wollen die Altenoyther nun ihre starke Form mit einem Sieg untermauern. „Mit einem Punkt geben wir uns nicht zufrieden. Das wäre für uns im Abstiegskampf einfach zu wenig“, meint Lang.

Während die Gäste um den Liga-Erhalt zittern, arbeitet Hansa-Coach Uwe Villwock daran, die Saison mit dem gewünschten Ziel – eine Platzierung unter den ersten Fünf – abzuschließen. Dazu benötigt der Tabellenelfte eine Siegesserie. „Wir müssen die Nachholspiele gegen Altenoythe und Holdorf gewinnen. So würden wir einen Riesensprung in der Tabelle machen“, sagt Villwock.

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Wie sein Altenoyther Kollege Lang verzichtet auch Villwock darauf, den Erzrivalen verbal zu piesacken. Vielmehr beschäftigt er sich damit, seine Aufgabe in Friesoythe vernünftig zu Ende zu bringen. „Ich werde meine Arbeit nicht vernachlässigen, nur weil ich zum Saisonende ausscheide. Ich gebe für den Verein weiterhin 100 Prozent.“

Wie er seine fußballerische Zukunft gestalten wird, sei noch offen. „Anfragen anderer Vereine sind derzeit kein Thema für mich. Ich werde es tunlichst vermeiden, irgendwelche Wasserstandsmeldungen abzugeben.“

Villwock konzentriert sich einzig und allein auf das Stadtduell: „Beide Mannschaften werden brennen“, meint Villwock, der wieder auf Bernd Lüttel zurückgreifen kann: Hansas Routinier hat seine Rotsperre abgesessen. „Es ist gut, dass Bernd wieder dabei ist. Er wird uns weiterhelfen.“

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