Gehlenberg Der Fußball-Kreispokalsieger 2017 heißt SV Gehlenberg-Neuvrees. Am Sonnabend setzte sich die Mannschaft von Spielertrainer Marco Delgado zu Hause mit 3:1 (1:0) gegen den Kreisligisten SV Petersdorf durch. Damit wandert der Pott nach 36 Jahren zum zweiten Mal in die SVG-Vitrine. Zudem machten die Gastgeber nach dem Durchmarsch durch die 1. Kreisklasse das anvisierte Double perfekt.

Pokal-Statistik

SV Gehlenberg-Neuvrees - SV Petersdorf 3:1 (1:0).

SV Gehlenberg-Neuvrees Michael Norrenbrock - Christian Rühländer, Florian Frerichs, Kevin Kaiser, Hermann Rolfes - Marco Delgado, Elias Langliz, Rene Meemken, Thomas Steenken - Vitali Heidt, Jan Pohlabeln. Eingewechselt: Hannes Steenken, Miran Hamid, Dennis Heymann.

SV Petersdorf Stefan Steinmetzger - Florian Beeken, Christoph Drees, Michael Emken, Serhat Aktas - Ariel Pietruschka, Alexander von Lewen, Thore Schlarmann, Karsten Behrens - Waldemar Kowalczyk, Mathias Bastek. Eingewechselt: Steffen Reinhard, Johannes Cloppenburg, Tomasz Bukowski.

Tore 1:0 Delgado (40.), 2:0 Heidt (47.), 2:1 Kowalczyk (73.), 3:1 Pohlabeln (90+5).

Ecken 3:4.

Chancen 7:3.

Gelbe Karten Langliz, Pohlabeln, Steenken - Aktas, Reinhard.

Beste Spieler Kaiser, Delgado, Steenken - Emken, Schlarmann, Kowalczyk.

Schiedsrichter Mark Kanne (SV Scharrel) - Zog seine ziemlich kleinliche Linie konsequent durch. Machte keine gravierenden Fehler.

Schiedsrichter-Assistenten Max Brünemeyer (SC Kampe/Kamperfehn) und Fabian Einhaus (SV Thüle).

Zuschauer 900.

900 stimmgewaltige Zuschauer bekamen keinen Leckerbissen zu sehen. Dafür gab’s aber viel Einsatz und Spannung bis zum Schluss.

Der Spielfilm: Sechste Minute. Erste Chance für die leicht favorisierten Petersdorfer. Mathias Bastek schüttelt drei Gehlenberger ab, scheitert aber aus sieben Metern am stark reagierenden SVG-Keeper Michael Norrenbrock. Mehr hat der Kreisliga-Vierte bis auf zahlreiche Abseitsstellungen bis zur 73. Minute (!) nicht zu bieten.

Gehlenberg agiert grundsolide. Aber nur drei Freistöße von Delgado sorgen für einen Hauch von Torgefahr. Dies ändert sich fünf Minuten vor der Pause schlagartig. Wieder Freistoß durch Delgado, diesmal aus 20 Metern Torentfernung fast von der Torauslinie. Alle im Stadion rechnen mit einer Flanke, doch der Iberer nagelt die Kugel an Petersdorfs Zweimann-Mauer vorbei ins kurze Eck. Ein Geniestreich. Im Gegenzug probiert’s SVP-Spielmacher Ariel Pietruschka im Gehlenberger Strafraum vergeblich mit einer Schwalbe, bei er sich auch noch verletzt. Pause.

Wiederanpfiff. Gehlenberg hellwach, Petersdorf schläfrig. Vitali Heidt scheitert mit einem Schlenzer an SVP-Fänger Stefan Steinmetzger (46.). Nach der fälligen Ecke darf Heidt dann allerdings völlig blank stehend aus fünf Metern zum 2:0 einnicken.

Petersdorf ist schwer angezählt und hat Glück. Nach einer Leerlaufphase klatscht Delgados Freistoß aus 27 Metern ans Gebälk (57.). Dann pariert Steinmetzger bravourös gegen Elias Langliz (72.). Wieder keine Vorentscheidung. Stattdessen wird’s noch mal eng. Gehlenberg pennt beim Gegenzug. Petersdorfs Spielertrainer Waldemar Kowalczyk bricht durch und umkurvt Norrenbrock elegant. Der Anschlusstreffer (73.).

Es folgt Petersdorfs beste Phase. Druck und Ideen reichen aber nicht aus, um sich noch ins Elfmeterschießen zu retten. Vielmehr angelt sich auf der anderen Seite Hannes Steenken einen toten Ball und passt quer. Langliz scheitert an Steinmetzger, doch Jan Pohlabeln schiebt den Ball zum 3:1 ins leere Tor (90+5.). Der Rest ist Gehlenberger Double-Jubel pur.

„Die erste Halbzeit war ,fifty-fifty’. Danach haben wir uns den Sieg verdient. Großes Kompliment an meine Jungs, die alles reingehauen haben“, erklärte ein strahlender Delgado. „Mein Team hat trotz individueller Schnitzer, die zu den Gegentoren führten, Moral bewiesen. Wir haben am Ende viel Druck gemacht und ich hatte fest an das 2:2 geglaubt. Leider hat es nicht gereicht“, sagte Kowalczyk.

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