CLOPPENBURG Das erste Pflichtspiel des noch jungen Jahres haben die Oberliga-Handballer des TV Cloppenburg in den Sand gesetzt. In der dritten Runde des HVN-Pokals unterlag der TVC am Sonnabend in eigener Halle dem Regionalligisten VfL Edewecht mit 30:40 (15:20).

So richtig überrascht oder gar traurig war im Cloppenburger Lager allerdings niemand, musste man doch die zahlreichen Stärken des Gegners, der nicht grundlos in der Regionalliga den zweiten Rang belegt, neidlos anerkennen. „Das war ein hoch verdienter Sieg für die Edewechter, die uns besonders in puncto Cleverness überlegen waren“, gestand TVC-Teammanager Oliver Galeotti ein. „In Überzahl haben sie gnadenlos zugeschlagen und in Unterzahl das Spiel geschickt verschleppt. Für uns ging es darum, uns nicht vorführen zu lassen und für die Punktspielrunde noch spielerisch und konditionell etwas zu tun. Da kam das Spiel zur passenden Zeit“, nahm er die Niederlage gelassen.

Der TVC, der auf die verletzten Jan Philipp Steinbach und Torsten Landwehr verzichten musste, startete selbstbewusst in das Spiel und führte in der vierten Minute mit 2:1. Anschließend übernahmen aber die Gäste das Kommando und gingen ihrerseits mit 9:4 in Front (12.). Diesen Vorsprung hielt der VfL bis zum Halbzeitpfiff, als es 20:15 für den VfL stand.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den Corona-Update-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Nachdem die Edewechter zu Beginn der zweiten Hälfte nachgelegt hatten (21:15), starteten die Cloppenburger, die in Jürgen Erdmann (7 Tore) und Nicolas Baris (6 Tore) ihre torgefährlichsten Spieler hatten, mit ihrer besten Phase eine tolle Aufholjagd. Gestützt auf eine jetzt wie aufgedreht spielende Defensive eroberte sich Cloppenburg einen Ball nach dem anderen und schaffte binnen sechs Minuten den Ausgleich zum 21:21 (36.). Edewecht hatte aber die passende Antwort parat und zog die Zügel wieder an. Tor um Tor setzten sich die Gäste, die in Rückraumspieler Jörn Wolterink ihren treffsichersten Mann hatten (12 Tore), ab. Cloppenburg versuchte, dagegen zu halten, leistete sich aber zu viele einfache Fehler. So kam der VfL zum sicheren 40:30-Erfolg, der ihm den Einzug in die vierte Runde sicherte.

Aus Cloppenburger Sicht gab es dann aber doch noch einige positive Aspekte. Spielabläufe wurden unter Wettkampfbedingung geprobt, und alle Spieler sind gesund geblieben. Dagegen haben die Edewechter eine Verletzung zu beklagen: Daniel Heisig verletzte sich ohne Einwirkung des Gegenspielers und musste mit Verdacht auf Achillessehnenriss ausgewechselt werden.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.